Kusmina Galahan

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Kusmina Galahan
Familie: Haus Galahan
Titel & Ämter: Fürstin von Kuslik
Tsatag: 956 BF
Boronstag: Hesinde 1028 BF
Größe: 1,75
Haare: braun
Augenfarbe: braun
Nachkommen: Romin (987-1032)
Freunde & Verbündete: die Galahanisten, Phrenos ay Oikaldiki, Croenar von Marvinko, Tar Honak
Feinde & Konkurrenten: Amene III. Firdayon, Hakaan von Firdayon-Bethana

Kusmina Galahan

Kusmina Galahan, auch von Kuslik-Galahan, war die letzte Fürstin von Kuslik aus dem Haus Galahan – und bis zum Arivorer Blutkonvent 1019 BF die schärfste Widersacherin Königin Amenes III., auf die sie eben dort einen Mordanschlag plante. Kusminas erwiesener Hochverrat kostete ihr Haus den Großteil seiner Macht und Ländereien im Lieblichen Feld. Ihr geliebter Sohn Romin versuchte dies für seine totgeglaubte Mutter mehrfach rückgängig zu machen, scheiterte aber letztlich. Kusmina verstarb nach beinahe zehnjähriger Kerkerhaft in Naumstein zu Beginn des horasischen Thronfolgekriegs.

Werdegang

Kusminas Feindschaft gegenüber der königlichen Dynastie Firdayon war Familienerbe und ging bereits auf den Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes zurück. Wie Kusmara vor ihr, gedachte sie für ihr Geschlecht mittelfristig die 'verlorene' Königswürde zurückzugewinnen. Auf die Bemühungen Königin Amenes III., ihren direkten Einfluss auf die Politik des Lieblichen Feldes zu beschneiden, reagierte Kusmina, indem sie ein geheimes Netz von Verbindungen ins Ausland knüpfte. Den Belagerungsingenieur Alverigo Anzani entsandte sie ins Kalifat; das berüchtigte Kusliker 'Kerkerhaftverschonungsgesetz' führte unter der Hand den Sklavenhandel mit Al'Anfa wieder ein.

Die Fürstin bemühte sich auch sonst einer kosmopolitischen Politik, obgleich nicht aus idealistischen, sondern oppurtunistischen Gründen, denn die rivalisierenden patriotischen Strömungen zählten zu den loyalsten Unterstützern der Firdayons. In Kuslik bevorteilte sie durch ihre äußerst freizügige Herrschaft das Patriziat, Söldner – allen voran die Schwarzen Säbel – und die vermögenden Popoli, beschwor so aber manches Elend unter den Ärmsten herauf. Einige Attentate Verzweifelter auf das Leben der Fürstin scheiterten.

Ihren einzigen, abgöttisch geliebten Sohn Romin vermählte Kusmina 1015 BF mit der albernischen Erbin Invher ni Bennain – und bekräftigte so ihre Opposition zur Krone, die seit der Horasproklamation immer weiter auf einen bewaffneten Konflikt mit dem Mittelreich hin zu steuern schien. Gleichzeitig stellte sie immer wieder die Legitimation der kaiserlichen Abstammung Amenes III. selbst und – über den göttlichen Status Horas' – deren Verträglichkeit mit dem Glauben an die Zwölfgötter in Frage.

Auf dem Blutkonvent von Arivor eskalierte der Gegensatz zwischen Fürstin und Kaiserin im Hesindemond 1019 BF endgültig. Kusmina inszenierte ein Attentat auf die Monarchin, wurde aber von Abelmir von Marvinko verraten, und lief so in eine politische Falle, die Amene alle Beweise für den Hochverrat Kusminas lieferte. Zum Tode verurteilt, wurde Kusmina in Naumstein nördlich von Vinsalt eingekerkert, jedoch nie hingerichtet – das Gerücht über ihren Tod durch den Henker ließ indes selbst ihren Sohn glauben, dass seine Mutter längst verstorben war. Die Intrigen Arralin Aldubhors und Rimaldo di Scapanunzios in der Grafschaft Bomed führten letztlich unbeabsichtigt auch ihren Tod zu Beginn des horasischen Thronfolgekriegs herbei.

Quellen

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