Kullbach
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Der kleine beschauliche Ort Kullbach (etwa 400 Einwohner) liegt mitsamt des gleichnamigen Castellos abseits größerer Wege direkt am Kullsee im Osten der Krondomäne Schradok. Trotz seiner bescheidenen Größe gab die Ortschaft der umliegenden Grenzregion, die sich über die gleichnamige Signorie und die Nachbarsignorien Gugelhupf und Gugellaquell erstreckt, den Namen. Vermutlich ist dies zurückzuführen auf die Bedeutung der Marvinko, zu deren Stammlehen Kullbach gehörte und die hier den Geburtsort der Heiligen Lutisana von Kullbach vermuteten.
Einzig weitere größere Ortschaft der Gegend ist Brasi, ansonsten finden sich hier einige Wehrdörfer und -höfe. Im Westen schließt sich die Levthanspfalz an, im Südwesten Felsfelden. Den Weg nach Almada, das östlich der Gugella beginnt, bewacht die mächtige Burg Gugellabrück.
Angeblich fanden im nahe gelegenen Castello Kullbach die Verhandlungen zwischen Horasio della Pena, dem amtierenden Signor von Kullbach, und almadanischen Magnaten statt, durch die die Galahanisten überhaupt erst die Mittel erlangten, sich der Horaslegion unter Folnor Sirensteen entgegenzustellen.
Zur Zeit befindet sich das Kullbacher Land in den Händen der Josmina von Bregelsaum, die in Gugellabrück residiert und im Castello Kullbach einige Söldlinge untergebracht hat, nachdem sie die Schätze der Marvinko ausräumen ließ.


