Jelese
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| Jelese | |
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![]() Jelese zwischen Calven und Imirandi | |
| In Kürze | |
| Region: | Septimana |
| Einwohner: | 280 |
| Tempel: | keiner |
| Herrschaft: | Haus Calven-Imirandi |
| Garnisonen: | 1 Büttel |
| Straßen: | Bohlenweg |
| Gewerbe: | Fischer, Rohrflechter |
| Sonstiges: | Altertümer in der Umgebung |
Dieser kleine Ort, in dem ein Dutzend Familien als Binsenflechter und Fischer ein immerhin erträgliches Auskommen finden, liegt auf dem Weg zwischen Imirandi und Calven. Die Hütten liegen wie aufgereiht an dem Pfad. Die Sümpfe, die vor Zeiten das gesamte Land bedeckten, sind allerdings bis auf einige Reste bereits von den wackeren Kolonisten der vergangenen Jahrhunderte zurückgedrängt worden. Kleine Teiche und einiges Röhricht prägen dennoch neben den Feldern die Landschaft und mancherorts Richtung Imirandi findet sich schon ein Obsthain.
Das heutige Jelese wurde um 850 BF gegründet, als man die Kultivierung des Landes anstrebte, der Boden scheint jedoch altes Siedlungsland zu sein.
Gut sichtbar ist dies auch an dem Vorhandensein einiger alter Relikte. Gut hundert Schritt jenseits der Häuser steht eine halbversunkene bosparanische Stele aus der Jel-Horas-Zeit, die verwitterte Schriftzeichen aufweist. Heute ist noch etwa die obere Hälfte der Inschrift erkennbar, der Rest harrt unter der Erde. Bei dieser empfängt der oder die Zweitgeborene des Hauschefs der Calven-Imirandi mit dem Ritterschlag (dieser ist jedoch ab und zu entbehrlich) den Titel "Cavalliere von Jelese".
Die Inschrift der Stele (soweit erkennbar)
IMP[eratore] HOR[atico] IEL[e]
OPT[imo] MAX[imo] VENG[enolmico?]
HOC OPP[idum] SVB SAXO FVND[atum]
ET PER PROC[uram] PRAEF[ecti] L[ucii]
ILLIVS CONS[ilio] ANNO SVI XIV...
(Im neuen Garethi: "Durch den Horas-Kaiser Jel, den Besten und Größten, der über Wengenholm (?) siegte,
(wurde) dieses Dorf unter dem Felsen gegründet durch die Fürsorge des Präfekten Lucius,
auf Ratschluss jenes, in seinem 14. Jahr...")
Fraglich bleibt die Erwähnung eines Felsens, denn der Grund um Jelese weist keinen solchen auf. Ortskundige verweisen auf die Klippen am Meer der Sieben Winde.


