Hesindiane Luntfeld

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Kurzbeschreibung
Familie: Familie Luntfeld
Position: Bibliothekarin im Hesinde-Tempel von Efferdas
Gewöhnlicher Aufenthalt: Efferdas
Geburts-/Todesjahr: 19. Hesinde 1008 BF
Körpergröße: 1,75 Schritt
Statur: schlank, unauffällig
Haarfarbe/Augenfarbe: dunkelblond/braun
Eltern: Silem Luntfeld (*989), Neetha Brenner (990-1019)
Travienstand: ledig
Nachkommen: keine
Verwandte und Schwager: siehe Details der Familie Luntfeld
Charakter/Auftreten: neugierige und aufgeschlossene Bücherkundlerin, meisterliche Boltanspielerin, brillante Rechenmeisterin
Ruf: weltfremder Bücherwurm (der es jedoch faustdick hinter den Ohren hat)
Besonderheiten: Geweihte der Göttin Hesinde


Beschreibung

In einer Familie, die das Praktische dem Schöngeistigen und die Arbeit dem Wissen vorzieht, hatte die kluge, feingeistige Hesindiane von Klein auf als Bücherwurm der Familie Luntfeld einen schweren Stand. Der einzige Verwandte, der ihre Vorliebe für Bücher teilte (wenngleich aus anderen Gründen), war ihr Vetter Khardan. Mit Malerei oder Literatur konnte jedoch auch dieser nichts anfangen.

Grossvater und Eltern lehnten Hesindianes frühen Wunsch, Geweihte der Hesinde zu werden zunächst als Kinderträumerei ab. Die Tochter sollte ihre Rechenkünste lieber der familiären Schreibstube zur Verfügung stellen und später die Sägemühle ihrer Eltern übernehmen. Im Praios 1020 BF änderte sich diese Haltung nach einem epischen Kampf gegen einen Dämonischen Schrecken aus den Magierkriegen unmittelbar am Stadtrand von Sewamund (wovon das Neutor und Dämonenstieg im Sewaktal noch immer zeugen) ihre Meinung. Nachdem er seine geliebte Frau in den Trümmern der Sägemühle verloren hatte, vermochte Silem Luntfeld seinem einzigen Kind keinen Herzenswunsch mehr abschlagen. Familienpatriarch Beppo Luntfeld gab wohl oder übel seinen Segen und zwei Jahre später begann Hesindiane in der Kusliker Halle der Weisheit ihr Noviziat.

Nach ihrer Weihe war blieb sie zunächst als Bibliothekarin in der Grossen Bibliothek in Kuslik. Vor kurzem ist sie in den neuen Hesinde-Tempel von Efferdas und damit nach eigenen Angaben auch "ins Leben" versetzt worden: Pflegt sie in der Öffentlichkeit das Bild der weltfremden Gelehrten, so drückten nach ihren Vorgesetzten in Kuslik nun auch die Hohe Lehrmeisterin in Efferdas ein Auge zu, wenn sich ihre Bibliothekarin regelmässig phex- oder rahjagefällig ins efferdische Nachtleben stürtzt.


Zitate

  • "... geteilt durch Vier ist die Wahrscheinlichkeit, mit diesem Blatt das Spiel zu gewinnen."
  • "Aberglauben und Vorurteile bilden eine Dunkelheit in den Köpfen, die nicht durch Praios' Licht verdrängt werden kann, sondern durch Hesindes Gaben."
  • "Wie auch immer, Hochgelehrter Herr, ich glaube da mal etwas darüber in einem Stichwort-Register von Büchern der Schlange gelesen zu haben. 800 bis 825 BF glaub ich ..."


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