Aus Liebliches-Feld.net
Der blasse Hesindian ist sowohl im Volk als auch unter seinen Standesgenossen nicht sonderlich beliebt. Zu streng, zu ernst, zu eigenbrötlerisch geht der hagere Sohn der Matriarchin der Familie Raloff allen Festivitäten und Freuden aus dem Weg. Er ist ein Meister im Kopfrechnen und ein verbissener Arbeiter. Listen und Kalkulationen bestimmen nicht nur seine Geschäfte, sondern auch sein Leben. Darunter leidet seine lebensfrohe Gattin Bartiga. Seine Mutter hingegen nutzt ihren arbeitssamen Sohn, um sich der heiklen Geschäftszweige der Familie anzunehmen. Den einst heruntergekommenen Fuhrhof hat er in wenigen Jahren durch sein hartes Vorgehen zu einem profitablen Unternehmen gemacht. Nun ist es an ihm, die Banca di Coverna auf- und auszubauen.
Die rauen Fuhrknechte begegnen ihm mit Respekt. Kaum einer der Müller würde es wagen, Mehl oder Korn zu unterschlagen. Die Banquieris prüfen ihre Rechnungen mehrmals, ehe sie ihm vorgelegt werden. Sein einziger Makel ist das Fehlen eines Nachkommen. Gerüchteweise soll er noch nie das Bett mit seiner Gattin Bartiga geteilt haben. Stattdessen verbringt er viel Zeit mit seinem Sekretär und Liebhaber Lucio Trapiani.