Hernán von Aranjuez

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Dom Hernán von Aranjuez, ragatischer Junker und Condottiere
Hernán von Aranjuez

Voller Name: Hernán Eslam von Aranjuez, genannt der "Answinistenjunker" oder "Des Rabenmaules schwarzer Junker"
Titel/Ämter: Junker von Aranjuez, ehemaliger Leutnant der Kaiserlichen Armee, Capitan des Tercios Viejo de Ragatia
Geboren: 23. RONdra 993 BF
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: braun
Größe: 176 Halbfinger
Kurzcharakteristik: Erfahrener Condottiere von altem Adel
Connexes: Ansehnlich (in Almada), Hinlänglich (in Yaquirien)
Comercio: Hinlänglich
Wappen: Silberner Rabenschnabel auf schwarzem Grund
Wahlspruch: "Miles, quem dux laudat, Almadanus est."
Besonderheiten: Im Besitz eines der bekanntesten Gemälde Almadas, Die Übergabe von Arivor
Bemerkenswerte Verbündete: Gwain Isonzo von Harmamund, Stadtvogt von Omlad
Bemerkenswerte Feinde: Radia von Franfeld, Vogtin der Mark Ragathsquell und Shahane al'Kasim, Markgräfin der Südpforte


Inhaltsverzeichnis

Vita

Frühe Jahre und Answinkrise (993 - 1012 BF)

Geboren 993 BF als Sohn des Grfl. Bandalarius Dom Federigo Rafik von Aranjuez, schien Hernán von Aranjuez zunächst denselben Weg einzuschlagen, den vor ihm schon zahlreiche Sprößlinge des Hauses Aranjuez eingeschlagen hatten. Nach dem Abgang von der Kaiserlichen Lehranstalt für Reiterei und Pferdezucht zu Ragath trat er in das traditionsreiche Regiment der Ragather Schlachtreiter ein.
Als jedoch im Jahre 1010 BF Answin von Rabenmund nach der Macht griff, sollte dies auch für den jungen Leutnant zu einschneidenden Veränderungen führen. Desillusioniert über den Aufstieg des von den Seinen so verachteten Hall'schen Neuadels, erklärte er sich gleich wie beinahe das gesamte Regiment für den Usurpator, und focht in den wenigen Scharmützeln in Almada unter seinem entfernten Verwandten Gwain Isonzo von Harmamund. Dunkle Gerüchte besagen, dass er hier seinen für die Loyalistisch Almadanische Wehr kämpfenden Bruder mit eigener Hand erschlug.
Im Stellvertreterkampf vor Punin schließlich war er der Jüngste von Gwains Streitern, doch ging der Kampf, und somit Almada für den Rabenmund verloren. Im Gegensatz zu vielen seiner Kameraden zog er es jedoch vor, sich nicht damit herauszureden, er habe lediglich Befehle befolgt. Stattdessen reichte er seinen Abschied ein - nur um sogleich nach durchzechter Nacht einen jener verhassten und allzu triumphierend daher kommenden Neuadligen im Duell tödlich zu verwunden.
Einerseits unfähig, seinem Vater unter die Augen zu treten, andererseits um erst einmal Gras über diese Sachen wachsen zu lassen, schloss er sich unter falschem Namen Ludovigo Sforigans Hakenspießen an. Nachdem das almadanische Entsatzheer nach der Zweiten Schlacht auf den Silkwiesen aufgelöst worden war, erfuhr er, dass sein alter Vater im Gram über den Tod des einen und den Verrat des anderen Sohnes verstorben war, sodass das Titel und Ländereien an ihn übergegangen waren.

Exil (1012 - 1018 BF)

Jedoch hatte längst die Vogtin der Mark Ragathsquell, Radia von Franfeld, ihre gierigen Krallen nach den reichen Gütern ausgestreckt. Komissarisch mit den Geschäften der Grafschaft betraut - vom Grafen Julca war man seit langem ohne Nachricht, nachdem er in den Khomkrieg gezogen war - war es ihr ein Leichtes, ein Verfahren wegen fortwährenden Verschwörungen gegen den heimkehrenden Answinsten anzustrengen.
Dem unzweifelhaften Ausgang dieses Verfahrens entzog sich Hernán von Aranjuez, begleitet vom Freund und Waffenmeister Anzures, durch eine Flucht ins selbstgewählte Exil, zunächst im Emirat Amhallah, dann im Tulamidenland, und schließlich im Horasreich, wo er sich wiederum als Söldner verdingte, und an manchem Scharmützel wider Al'Anfa in den Sümpfen und Dschungelwäldern des Südens teilnahm.
Mittlerweile aber residierte als Nachfolger des verschollenen Grafen mit Brandil von Ehrenstein-Streitzig ein neuer Herr die Grafenburg zu Ragath. Dieser ließ auf Veranlassung von Oberst Alonso Eslam von Aranjuez, dem mit einer Streitzig verheirateten, und in endlosen Prozessen wider der Vogtin finanziell ruinierten Onkel Dom Hernáns, den Fall abermals prüfen, und amnestierte Letzteren schließlich. Somit kam Hernán von Aranjuez mit einigen Götterläufen Verspätung doch noch zu seinem Erbe.

Junker von Aranjuez und die Rückkehr des Kaisers (1018 - 1028 BF)

Räuberische Ferkinas und so manche Cabalgada ins Emirat Amhallah boten dem kriegserfahrenen Junker ausreichend Gelegenheit, den ramponierten Ruf wiederherzustellen, sodass er sich alsbald in den Reihen der eher traditionalistischen und altadeligen Ratskellerfraktion wiederfand. Dementsprechend nahm er auch an der Eroberung (1025 BF) und Verteidigung von Omlad teil, wo er seinem alten und mittlerweile gleichfalls zurückgekehrten Mentor Gwain von Harmamund als Adjutant diente.
1028 BF jedoch trennten sich die Wege wieder, als sich die Gerüchte von der Rückkehr Answin von Rabenmunds bis zum Yaquir verbreiteten. Nicht zuletzt auch wegen der jüngsten Spannungen zwischen Selindian Hal und seiner Schwester Rohaja, sowie zwischen Almada und Gareth im allgemeinen, stellte Dom Hernán sein Schwert abermals in den Dienste Answins. Ein umso aufsehenserregenderer Vorgang, da dieses Mal kaum ein Almadaner bereit war, sich dem Rabenmund anzuschließen.
Die Schlacht in loderndem Leuchten, das Beten an der Seite des Rabenmunds im zurückeroberten Sankta Boronia, die Rückeroberung der Trollpforte und schließlich die Drei-Kaiser-Schlacht vor den Toren Gareths waren die Wegmarken dieses zweiten Fahnenwechsels.
Nach dem bekannten Ausgang blieb dem Junker abermals nichts anderes übrig, als erneut unterzutauchen, war es doch allzu unsicher, was den Heimkehrer dieses Mal erwarten würde. Und so kam es, dass Hernán von Aranjuez einer jener zahlreichen Landsknechte wurde, die in den Thronfolgekrieg im Horasreich zogen.

In den Wirren des Thronfolgekrieges (1028 BF - ?)

Hier trat er im PERaine in die Dienste von Horasio della Pena, wo nach der Plünderung Bomeds Anfang 1029 BF der Entschluss in ihm reifte, dass es an der Zeit sei, ein eigenes Tercio zu gründen.
Zunächst aber wurde er in das Komplott der almadanischen Hauptleute gegen ihren Dienstherren verwickelt, und wiewohl er sich gegen ihren Plan aussprach, tat er doch nichts, um sie an ihrem Vorhaben zu hindern.
Als Folnor Sirensteen am 27. PRAios Unterfels im Sturm nahm, entkam er nach dem Fall der letzten Bastionen durch einen beherzten Sprung in den Yaquir. Von den Wellen südwärts getrieben, erreichte Hernán von Aranjuez nach zweiwöchigem Fußmarsch und einem weiten Bogen um Folnors Heer herum wieder almadanisches Gebiet, wo er sich dem Aufgebot der Culminger Liga anschloss, mit welchem er nur wenige Tage später die Gugella überschritt. Beteiligt an der Erstürmung der eigentlich als uneinnehmbar geltenden Festung Cusimora, hoffte er gewisslich, in dieser Campanya seinen Namen wiederherstellen zu können, doch wendete sich das Kriegsglück in der Schlacht von Morte Folnor allzu schnell wieder, sodass eine Rückkehr nach Almada viel zu riskant erschien. Zusätzlich hatte sich der erfahrene Offizier auch noch den Fehdehandschuh der in seinen Augen allzu ungestüm avancierenden Befehlshaberin, der Markgräfin Shahane al'Kasim, eingehandelt, sodass er sich bei einem nächtlichen Rückzugsgefecht klammheimlich absetzte, und sein Glück weiterhin im Lieblichen Feld versuchte.
Glücklicherweise war er insbesondere nach den Plünderungen von Bomed und Coriolenne nicht nur mit einer ansehnlichen Börse versehen, sondern ihm war in einem Palazzo in Bomed auch das verschollen geglaubte Feldzeichen eines alten ragatischen, im Unabhängigkeitskrieg des Lieblichen Feldes untergegangenen Tercios in den Schoß gefallen. So gelang es ihm rasch, mit klingendem Gold und dem klangvollen alten Namen eine kleine Gruppe zunächst vornehmlich ragatischer Mercenarios um sich zu sammeln, mit denen er vom HESinde an in Ralman von Firdayon-Bethanas "Großer Armee" kämpfte.
Innerhalb des knappen Götterlaufes unter Ralmans Fahnen machten sich Tercio und Condottiere - dieser nicht zuletzt auch beim Sheniloer Buhurt - einen Namen, sodass die Einheit trotz der unvermeidlichen Verluste langsam ungefähr bis auf Bannerstärke anwuchs.
Nach dem Friedensschluss kämpften Teile des Tercios noch auf ungewohntem Terrain in der Seeschlacht von Phrygaios, Hernán von Aranjuez aber hatte für sich und seine Leute längst ein Betätigungsfeld für die nähere Zukunft gefunden: den Yaquirbruch und Unterfels, wo es ihm gelang, für das Almadinquartier in die örtliche Signoria einzuziehen.


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