Haus di Malavista
Aus Liebliches-Feld.net
| Das Haus di Malavista für den eiligen Leser |
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Wappen: Schicksalsrad mit silberschwarzem 'Zyklopenauge' auf Blau, zu acht schwarzen Pfeilen auf Kelchteilung von Blau und Silber. |
Das Haus di Malavista stammt wohl, wie das Haus Efferdas, aus Ranaqídes und diente den Urahnen der Efferdas als Berater und Krieger im Felde. Die Ursprünge des Geschlechts liegen allerdings viel weiter in der Vergangenheit und sind nur spärlich dokumentiert. In den Unabhängigkeitskriegen fochten alle Malavista an der Seite Hilbert Paklais auf Seiten der Aufständischen und zahlten einen hohen Blutzoll. Für diese patriotischen Taten wurden sie in den Adelsstand erhoben. Ihren damals noch vorhandenen Reichtum verloren sie zu Zeiten König Dettmars mit wahrhaftig tollkühnen Versuchen die Seeblockade der mittelreichischen Flotte zu brechen. So sind sie denn seit Alters her treue Anhänger des Hauses Firdayon und seit Generationen finden sich di Malavista in den Rängen der liebfeldischen Flotte, der Adlerritter und der Horaslegion. Zuletzt waren die Malavista die abhängigsten Vasallen der Familie Efferdas. Dafür fand man sie beinah überall in der Verwaltung oder den Truppen der Baronie.
Ein Malavista ist stolz und auch wenn die Familie wenig Besitz vorzuweisen hat: Ihre glorreiche Vergangenheit kann ihnen niemand nehmen. Und da jeder di Malavista auch sehr viel auf seine Ehre hält, sind sie sehr angesehen. Auch die starke Abhängigkeit vom Wohlwollen der Efferdas tut dem keinen Abbruch, denn: "Wenn die Malavista ohne die Efferdas nichts sind, wieviel weniger sind dann die Efferdas ohne die Malavista?"
In der Konstitution der efferdischen Republik kam es zu einer Trübung der Beziehungen zum Haus Efferdas, da sich die Baronin nicht dafür einsetzte, dem Haus einen Senatssitz zu verschaffen, statt dessen aber Auswärtige wie die Familien di Onerdi, di Camaro und auch die eher im Sikramtal beheimatete Familie Torrem einen Sitz erhielten. In jüngster Zeit jedoch machen sich die Malavista wieder Hoffnung, dass sich das Blatt wenden könnte. Sie finden ein wenig dieser Hoffnung in der erstmaligen Erringung eines Senatorenamtes im Jahre 1033 BF bestätigt.
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