Geschichte Urbasis: Die Rückkehr des Marschalls
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Nachdem die sogenannte 'Civitas integritas' zu Beginn der zweiten Regierungszeit König Alborns von seinem Marschall Piro d'Auspizzi zerschlagen wurde, setzte der Monarch eben diesen wieder als Signore ein.
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Die Rückkehr des Marschalls (823-851 BF)
Nach Königin Kusmara gelangte 823 BF wieder Alborn Firdayon an die Macht im Königreich – und schien nun entschlossen, einen alten Fehler vergessen zu machen: Die selbstdeklarierte Stadtfreiheit Urbasis wurde nicht länger geduldet, zumal mit Piro d'Auspizzi ein Prätendent der alten Signorie im Dienst des Königs bis zum Marschall Yaquiriens aufgestiegen war. Bereits wenige Wochen nach der Krönung Alborns wurde die Stadt aufgefordert, sich erneut dem alten Signorshaus zu unterstellen – und als Gonfaloniere Curano zögerte, dieser Aufforderung nachzukommen, Piro selbst mit einem beträchtlichen Teil des königlichen Heeres entsandt, um Urbasi zu erobern. Vor den überlegenen Truppen des Angreifers schützten die Stadt auch ihre neuen Mauern nicht, so dass Urbasi nach erstem zögerlichen Widerstand schließlich kapitulieren musste. Der Gonfaloniere wurde neben einigen anderen Amtsträgern nach einem langwierigen Schauprozess des Hochverrats an der Krone für schuldig befunden und hingerichtet.
Die Ägide Marschall Piros sollte sich so für die Urbasier zunächst noch despotischer gestalten als die seines Onkels Nandurio. Doch schwächte sich dies ab, je gefestigter der Signore seine Herrschaft wähnte und je mehr er sich neuen Zielen seiner Machtpolitik abseits Urbasis widmete.
Piro d'Auspizzi (823-851 BF)
Der Neffe Signore Nandurios musste bereits in seiner Kindheit den Nachstellungen des Onkels hinter seinen Schwestern zusehen und rächte den Tod der älteren Rahjaela schließlich mit der Ermordung des entmachteten Signors. Danach stellte er sich in die Dienste des Hauses Firdayon und profitierte so von der erneuten Krönung Alborns. Als Marschall des Königreiches war Piro einer der mächtigsten Adligen Yaquirias, der seine Ambitionen aber mehrfach aufgrund für ihn ungünstiger Umstände zurückstellen musste – dass mit Polissena ya Torese und Geromar von Cindano-Marvinko ausgerechnet während seiner Herrschaft hochrangige Vertreter des Ardaritenordens Landherren von Urbet waren, verhinderte etwa einen Griff nach der benachbarten Domäne Urbet.
Piro starb in Folge einer nie aufgeklärten Vergiftung, hinter der angeblich seine fortgeschrittener Demenz anheim gefallene Gemahlin gesteckt haben soll – und hinter dieser Istirde Silbertaler, die Witwe Gonfaloniere Curanos, die der Verrückten eine Wiederholung des Erbenmords Nandurios an ihrem Sohn vorhersagte ...
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