Geschichte Urbasis: Die Fürstliche Gemeinde

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Mit dem Ende der Zeit Unter der Ägide Travianos und des horasischen Thronfolgekriegs beginnt in Urbasi die gegenwärtige Zeit der "Fürstlichen Gemeinde des Heiligen Agreppo".

Inhaltsverzeichnis

Zeitleiste

Miguel Flaviora, Gonfaloniere seit 1030 BF

1030 BF

Graf Horasio della Pena weilte im Travia 1030 im Silbertal.
Hauptartikel: Nach dem Tod des Fürsten & Die neue Ordnung des Reiches
  • 5. bis 11. Praios: Die Dämokratenunruhen brechen in Urbasi aus.
  • 12. bis 21. Praios: Im Zuge der Constitutionara wird die politische Struktur der neuen Stadtherrschaft festgelegt.
  • 17. Praios: Massaker der Collaribianci an den übrigen Söldnern in Urbet
  • 28. Praios: Die Consigliowahl kürt Miguel Flaviora zum neuen Gonfaloniere Urbasis.
  • ab 11. Rondra: Freudentaumel ob des Friedens im Reich
  • 16. Rondra: Beschluss zum Bau eines neuen Rondra-Tempels in Urbasi
  • ab 6. Efferd: Disqualifikationen und Ausschreitungen bei der Trottora, es siegt erstmals ein Weißer Esel der urbasischen Yasinora-Zucht.
  • 16. Efferd: In einer Sondersitzung der Signoria zu den Ausschreitungen prallen die Interessen des Landadels und des städtischen Patriziats aufeinander.
  • 17. Travia: Leomar und Horasio della Pena siegeln den Vertrag von Siburetta, der die Häuser della Pena ä.H. und della Pena j.H. begründet.
  • Ende Travia: Die Signoria beauftragt Priore ruris Leomar die Straßen des Umlands für das Rennen der 1000 Meilen von Yaquiria herrichten zu lassen – angesichts des herannahenden Winters eine fast unlösbare Aufgabe.
  • Winter: Rondrakan dell'Arbiato stiftet dem im Bau befindlichen Rondra-Tempel Urbasis die 'Blutfahne Salkyas', ihre persönliche Standarte in der Schlacht von Westfar.
  • Firun: Die adelsfreundliche Mehrheit der Iudici schlägt eine Klage zur Auflösung der adelsherrlichen Garden nieder.
  • 19. Tsa: Priore militaris Romualdo di Salsavûr lässt demonstrativ neben städtischen Truppen auch die Hausgarden der di Salsavûr und della Pena ä.H. in der Parade zum Unabhängigkeitstag aufmarschieren.
  • 10. Phex bis 13. Peraine: 1000 Meilen von Yaquiria, dabei am 13.-14. Phex Ankunft und Weiterfahrt in Urbasi. Luca di Onerdi gewinnt die Etappe vor Yandriga von Urbet-Marvinko.
  • Mitte Peraine: Die Nachricht vom Sieg der Horasier in der Seeschlacht von Phrygaios löst Freudenkundgebungen und Siegesfeierlichkeiten aus. Die Signoria beschließt, die noch vom Fürsten Traviano in Auftrag gegebenen Galeeren auf dem Gerons-See weiterbauen zu lassen, um im Efferd 1031 ein gewaltiges Spektakel auf dem See veranstalten zu können.
  • 15.-16. Peraine: Beim Großen Gestech in Urbasi tritt überraschend Auricanius von Urbet-Marvinko an, der Praiopius von Trequerce im Turnierverlauf erschlägt. Im Finalkampf unterliegt Thalionmel della Pena dem Arivorer Adalrik von Schreyen.
  • Ende Peraine 1030: Die Travia-Geweihte Horanthe Barbero klagt Leomar della Pena ä.H. ob seiner Teilung der Familie eines Travia-Frevels an.
  • Anfang Ingerimm: Leomar beginnt zur Buße eine Travia-Pilgerfahrt: zu Fuß und mit nur kleiner Bedeckung tritt er den Weg nach Eslamsgrund an.
  • 30. Ingerimm bis 2. Rahja: Heimesnacht in Eslamsgrund (Allaventurischer Konvent 2007). Corvino von Urbet-Marvinko ersteigert (für 7.500 Dukaten!) den Panzerhandschuh des Heiligen Raidri Conchobair als Reliquie für den urbasischen Rondra-Tempel.
  • 20. Rahja: Ball des Hauses Romeroza in Unterfels (Briefspielgeschichte)

1031 BF

Thalionmel della Pena, Turnierstreiterin und Viatora vilica ("Landvögtin")
Priore structuris Alessandero dell'Arbiato
Salquirio della Pena, Segretario Segreto des Hauses Urbet-Marvinko
  • Anfang Praios: Der Transport von Raidris Panzerhandschuh in die Heimat beginnt nach umfangreichen Vorbereitungen und (vor allem) den Tagen des Namenlosen. Auch Leomar begleitet den Transport der Reliquie zurück nach Urbasi.
→ Spötter bemerken, dies sei angesichts der leeren Reisekasse die einzige Möglichkeit für Leomar gewesen, sich die Reise nach Urbasi zu verdienen - als Packesel. Pamphlete zeigen Leomar della Pena als überladenen Träger eines überdimensionalen Panzerhandschuhs, der sich mühselig nach Urbasi schleppt.
  • Anfang Rondra: Ankunft des Eslamsgrunder Konvois mit dem Panzerhandschuh Raidris in Urbasi.
  • 15. Rondra: Feierliche Weihe des (noch nicht ganz fertiggestellten) Rondra-Tempels zum Schwertfest. Der anwesende Nepolemo ya Torese erhebt Amene di Salsavûr zur Schwertschwester des Tempels und lobt öffentlich die rondragefällige Gestaltung des neuen Tempels. Beim kleinen Turnier zum Schwertfest siegt ??? im Finale über Yandriga von Urbet-Marvinko und wird neuer Defensor Urbasis.
  • ab 6. Efferd: Bei der diesjährigen Trottora kommt es bereits kurz nach dem Start in Urbasi zu einem Übergriff auf den Weißen Esel Urbasis: Sein Reiter wird von Unbekannten niedergeschlagen und das prachtvolle Tier in grässlichsten Tönen "eingefärbt". Viele sehen darin die Rache der Cassiener für das Vorjahr, was aber nicht bewiesen werden kann. Bevor es erneut zu Ausschreitungen kommt, zeigen die Stadtbüttel und die Hausgarden der della Pena und di Salsavûr Präsenz – was wiederum wie im Vorjahr Proteste der Patrizier hervorruft.
→ Miguel lobt öffentlich den Bargello und seine umsichtige Vorbereitung, rügt jedoch die Eigenmächtigkeiten der Hausgarden.
  • 24. Efferd: 'Seeschlacht' auf dem Gerons-See bei Arivor. Gewaltiges Wasserturnier und Galeerenspektakel zum Gedenken des Siegs über die alanfanische Armada.
  • Anfang Travia: Der Priore ruris Leomar und seine Tochter, die Landvögtin Thalionmel, machen sich bei den Landadligen der Urbasiglia beliebt, als sie ihnen beim Eintreiben der Einnahmen und der zu leistenden Kornabgaben eine bevorzugte Behandlung gegenüber den bürgerlichen Grundbesitzern der Region gewähren: Während Thalionmel und ihre Garde, zu der auch vom Priore militaris zur Verfügung gestellte Truppen der Stadt gehören, den Tribut der bürgerlichen Güter selbst abholen lässt und scharf kontrolliert, erhalten die Adligen die Erlaubnis eine eigene Abrechnung zu machen und die Abgaben eigenständig nach Urbasi zu transportieren. Mit diesem Vorgehen vergrößert Leomar die Kluft zwischen altem Adel und Patriziat erheblich.
→ Der Präfekt von Torrini (aus der Familie Flaviora) besteht jedoch auf die Ausführung der Abgaben durch die torrinischen Büttel. Der Censore von Agreppara und die Censora Varosja Zorgazo erheben Vorwürfe gegen den Priore militaris ob des "Missbrauchs" seiner Truppen über die Rechte und Pflichten der Präfekten hinweg und fordern eine Überprüfung der Abrechnungen. Gegen fast jeden Adligen wird aus jeweils unterschiedlichen Richtungen der Vorwurf des Diebstahls am Vermögen der Stadt geäußert, sowohl in der Signoria sowie auf den Plätzen der Stadt. Die meisten Patrizier verweisen demonstrativ auf die überprüfte Richtigkeit ihrer Abgaben.
  • Mitte Travia: Zur alljährlichen Wildschweinjagd auf dem Castello d'Alicorno begrüßt Alessandero dell'Arbiato neben dem eingeladenen Landadel einen "Schwertbruder Alricio", welcher in einer Rede scharf die Neigung von Urbasi und anderen Städten angreift, sich zur Verteidigung auf Söldner zu stützen. "Alricio" erklärt den Landadel samt seinem bewaffneten Gefolge zur einzig wahren und verlässlichen Stütze von Reich und Horas - was in der weinseligen Gesellschaft mit Jubel aufgenommen wird.
  • 18. Hesinde: Leomar stellt beim Consiglio den Antrag die ersten Rechnungen der Familie Degano zu begleichen. Hierbei kommt ans Tageslicht, dass er bereits im Ingerimm 1030 eigenmächtig die Bestellung von fünf Flussgaleeren im Namen der Stadt Urbasi getätigt hatte, um seiner Aufgabe als Priore ruris – zu der ja auch die Sicherung des Sikram gehört – mit der Aufstellung einer Flussflotte besser nachkommen zu können.
→ Romualdo stellt sich hinter den Priore ruris und verweist darauf, dass Urbasi vom Fluss aus praktisch ungeschützt ist – verlangt allerdings auch, dass die Flotte unter das Kommando des Priore militaris fällt.
Auricanius lässt seinen Geheimsekretär Salquirio, einen Verwandten Leomars, folgende Notiz aufnehmen, als er von der Bestellung erfährt: "Zu Prüfen: Dämonische Besessenheit des Priore ruris? Gegebenenfalls Noioniten konsultieren ..."
→ Von Seiten des Hauses dell'Arbiato wird angeregt, die Anschaffung fliegender Teppiche zu prüfen - schließlich gehöre auch die Sicherung des Luftraumes zu den Aufgaben der betreffenden Priori.
→ Miguel befürwortet grundsätzlich den Erwerb von Galeeren, sieht die Übergehung des Priore pecunis jedoch als kaum hinnehmbar. Ohne Einwilligung des Priore pecunis wird seiner Aussage nach das Siegelamt keine Aufträge diesbezüglich rechtsgültig bestätigen.
  • Anfang Tsa: Odina della Pena gibt bekannt, dass das Haus della Pena ä.H. es durch eine großzügige Spende an die Musici-Schule ermöglicht, das bislang kleine, wiewohl traditionsreiche Institut zu erweitern und somit zu einem echten Conservatorium nach dem Vorbild anderer Städte auszubauen. Auch wenn kein echtes Waisenhaus angeschlossen wird, schafft man ein Stipendiensystem, dass es begabten Kriegswaisen ermöglicht hier ausgebildet zu werden, wie es ursprünglich die Idee der Conservatorien war.
→ Auch hier fließen Gelder des Hauses di Salsavûr und der Familie Dûrenald hinein.
  • Phex: Auricanius lässt als Custos Relicti Bosparani Teile der unterirdischen Gänge und Katakomben Urbasis erkunden. Da sich die Nachforschungen auf Bereiche im Nordosten und Süden Magistralias konzentrieren, kommt es zu leisen Vorwürfen, der Praios-Geweihte erkunde vor allem die Gewölbe unterhalb der Paläste der "Traviano-Mörder". Nach drei Wochen werden die Erkundungen unvermittelt abgebrochen – ob dies (nur) an den Disputen in der Signoria liegt, bleibt offen.
→ Maestro Donato Ligorio findet die "Rahja von Urbasi".
  • 15.-16. Peraine: Großes Gestech zu Urbasi
  • 12. Ingerimm: Beim Sikramtaler Wettschmieden in Urbasi wird mehreren Besuchern aus Silas durch städtische Truppen die Anreise verwehrt, da sie, nach Meinung des Kommandeurs der Truppen, zu republikanische Reden geschwungen haben.
  • ab Mitte Rahja: Verhandlungen mit dem Haus Torrem bezüglich des Status Torremunds und des eventuellen Umzugs des Hauses nach Urbasi. Vorbereitungen für eine mögliche Auseinandersetzung mit Efferdas werden getroffen.
  • Ende Rahja: Letzte Bauarbeiten am Brunnen in den Ascanischen Gärten vor der geplanten Einweihung am Tag vor der Neuwahl der Priori. Der Brunnen zeigt eine Statue Azzo Silbertalers auf einem Sockel mit der Inschrift "Azzo Silbertaler - erster Gonfaloniere von Urbasi – 751-752 BF". An der Ummauerung des Wasserbeckens findet sich Platz für sechs Wappen und Inschriften, von denen fünf leer sind und der vordere Platz das Wappen der Familie Flaviora zeigt mit der Inschrift "Gonfaloniere Miguel Flaviora 1030-1032 BF".
  • 29. Rahja: Palio della Balestra

1032 BF

  • 11. Praios: Eklat im Senat von Efferdas: Kalman Torrem erklärt die Sezession seines Hauses aus der Republik. Kräfte des Sikramtaler Ritterbunds werden in Toricum gesammelt.
  • am Abend des 13. Praios: Geheimverhandlungen zwischen Torrems und Efferdiern, dabei überraschender Schulterschluss, jedoch zunächst nur insgeheim
  • ab 15. Praios: Truppenbewegungen an der Torre: Zunächst zieht Baronin Elanor nach Thirindar, Teile des Sikramtaler Ritterbunds schneiden ihr offensichtlich den weiteren Weg nach Torremund ab. Die della Pena ziehen nach Cindano, Priore militaris Romualdo di Salsavûr folgt mit Truppen Urbasis ebenfalls dorthin.
  • 20. Praios: Verrat von Torremund, die Torrems nutzen den sich anbahnenden Konflikt insofern, als dass sie die Torremunder gegen Eroberungsgelüste Urbasis aufstacheln, dazu offener Schulterschluss mit Efferdas. Ein Esel mit Flaviora-Schriftzug wird zum Spott vor die Stadt getrieben.
  • 21. Praios: Podestat Panthino von Urbet-Marvinko und Priore militaris Romualdo erfahren in Cindano mit als Erste vom Verrat in Torremund. Umgehende Aufforderung zur Wiederherstellung der seit 1029 BF bestehenden Verhältnisse (u.a. Brückenzoll Torremunds zu gleichen Teilen nach Efferdas und Urbasi). Vorbereitungen Romualdos zum Angriff auf Thirindar.
Rondralio von Urbet-Marvinko, der Gemahl Perainia Torrems, setzt sich aus Toricum ab.
→ In Urbasi werden Mitglieder efferdischer Senatorenhäuser festgesetzt (Verdacht: Beteiligung am Verrat). Geheimverhandlungen in kleinem Kreis zwischen verschiedenen Gruppierungen, zumal auch eine Beteiligung der urbasischen Ritterbündler zunächst nicht ausgeschlossen werden kann. Erarbeitung einer ersten Botschaft an Efferdas.
  • 23. Praios: Erste größere Sitzung der gesamten Signoria, der Priori und Censori in Urbasi, während draußen Teile der Bevölkerung auf Antworten warten (LIVESPIEL). Torremund lehnt die erste Forderung zur Wiederherstellung des Status von 1029 BF ab und verweist auf den neuen Parvenusbund. Efferdischer Propaganda-Feldzug in Torremund und Umgebung.
  • 3.-4. Rondra: Turnier um die Goldene Lanze von Bomed (Briefspielgeschichte)


Bild:Stadt Urbasi klein.png Die Geschichte Urbasis Bild:Stadt Urbasi klein.png
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