Geschichte Urbasis: Die Civitas integritas

Aus Liebliches-Feld.net

Wechseln zu: Navigation, Suche

Infolge der Herrschaft der ersten Signori und insbesondere der Tyrannei Nandurio d'Auspizzis errang die Stadt Urbasi im Vorfeld der Kusliker Krise erneut die Stadtfreiheit für sich. Nach dem Tod Königin Kusmara Galahans musste man sich dann jedoch dem entschlossenen Angriff König Alborn Firdayons und dessen Marschalls Piro d'Auspizzi auf die Stadtfreiheit beugen.

Zeitleiste 810-823 BF
  • 810: Urbasi erklärt sich (abermals) zur Freien Stadt und gelobt kurz darauf Kusmara die Treue.
  • ab 812: Marodierende Söldner in der Urbasiglia
  • 815-819: Bau der zweiten, äußeren Stadtmauer
  • 817: Heldentat Santa Luciellas
  • 823: Urbasi verliert seinen Status unter Alborn wieder.

Die 'Civitas integritas' (810-823 BF)

Dem Treiben ihres dritten Signors Nandurio sahen die Urbasier mit gleichermaßen wachsendem Missfallen wie wiederaufflammendem Freiheitsgedanken zu, bis sie im Zuge des immer offener zu Tage tretenden Machtkampfs zwischen Fürstin Kusmara Galahan und König Alborn ihre Gelegenheit ergriffen, der Tyrannei des ungeliebten Signors zu entfliehen. 810 BF erklärte sich die Stadt zur Civitas integritas, zur "unberührten/unberührbaren Stadt" und unterstellte sich dem Schutz der Fürstin. König Alborn konnte oder wollte diesen Affront nicht vergelten und beschwor nicht zuletzt dadurch den 812-815 als Kusliker Krise tobenden Bürgerkrieg des Lieblichen Feldes herauf.

In der Silberstadt regierten nun wieder die Gonfalonieri, zunächst Heliara di Basilio und dann Curano Silbertaler. Doch während die Stadt von der neuen Freiheit beflügelt einen enormen Aufschwung erlebte, setzte sich im Umland mit dem Ausbruch des Bürgerkriegs ein vermeintlich herrenloser Söldnerführer fest, der die Minen im Silbertal und etliche kleinere Ortschaften mehrfach plünderte und im Jahr 817 nur durch die Wachsamkeit der Heiligen Luciella – bzw. vielmehr ihres Esels – beim Versuch einer Eroberung Urbasis scheiterte. Dass der Condottiere insgeheim von den rachsüchtigen d'Auspizzi oder Firdayon dafür bezahlt wurde, hält sich bis heute als hartnäckiges Gerücht.

Heliara di Basilio (810-814 BF)

Wenig ist heute noch über die zweite Gonfaloniera Urbasis überliefert, die wohl eines vorzeitigen und gewaltsamen Todes starb. Immer wieder wurden ihr Ambitionen nachgesagt, ihre Herrschaft auch auf größere Teile des Umlands auszudehnen und dabei notfalls mittels drückender Steuern ein Heer aufzustellen, dass es im Chaos des Bürgerkriegs auch mit den mächtigeren Nachbarn hätte aufnehmen können.

Curano Silbertaler (814-823 BF)

Heliaras Nachfolger war auf eine weitaus zurückhaltendere Politik und ein bedachteres Wachstum aus. So ließ er zunächst die alte, längst nicht mehr alle Gebäude Urbasis umfassende Stadtmauer durch einen zweiten Befestigungsring ergänzen und widmete sich dann der wirtschaftlichen Macht Urbasis. Nach dem Ende der Regierungszeit Kusmaras zögerte er, die Auflösung der Civitas durch den wiedergekrönten Alborn anzuerkennen (und dadurch seiner Meinung nach einen Fehler zu begehen, den bereits sein Vorfahr Azzo beging), und wurde deswegen nach der Kapitulation vor dem überlegenen königlichen Heer schließlich hingerichtet.


Bild:Stadt Urbasi klein.png Die Geschichte Urbasis Bild:Stadt Urbasi klein.png
Übersicht | Unabhängigkeitskrieg | Erste Signori | Civitas integritas | Rückkehr des Marschalls | Urbasische Fehde | Regentschaft der Berater | Haus Urbasi-Agendayo | Unter der Ägide Travianos | Fürstliche Gemeinde

Urbasi im Krieg der Drachen: Übersicht | Amene-Horas-Zeit | Unter Söldnerherrschaft | Neuer Stadtherr | Krieg am Yaquir | Rückzug und Rückeroberung | Erneute Feldzüge | Urbasischer Aufstand | Beginn der Tyrannei | Fürstentum Urbasi | Schlachtfeld Urbasiglia | Letzte Tage des Tyrannen | Nach dem Tod des Fürsten | Die neue Ordnung des Reiches
Persönliche Werkzeuge