Familie ya Bocca
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| Die Familie ya Bocca für den eiligen Leser |
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Wappen/Emblem: Silberner Elefantenkopf vor rotem Hintergrund. Der Elefant symbolisiert Weisheit und Gelassenheit als Bezug zum Nandus-Glauben der Familie. |
Allgemeines
Zugezogen ist die Familie ya Bocca ursprünglich aus der Stadt Belhanka, wo man bis vor knapp 100 Jahren eine kleine Kapitänsreederei betrieb. Als bei einem Unglück das einzige Schiff sank, zog die Familie, ob aus Bußfertigkeit oder anderen Gründen, mit den verbliebenen Resten ihres Wohlstandes nach Efferdas um.
Dort angekommen erwarb man recht bald ein günstig gelegenes Haus im Turmwinkel. Hier ging und geht man dem Geschäft mit der Pfandleihe und dem Geldwechsel – vorwiegend mit Pilgern und wohlhabenden Reisigen – nach. Durch den Erlass des Fiskal-Kapitanats 1034 BF wurde die Stellung der ya Bocca nochmals gestärkt. Zusammen mit den Familien Pecuna und Nieheim hat man die ausschliessliche Lizenz, in Efferdas fremde Taler in horasische zu tauschen.
Besonderes
Wie schon das Wappen zeigt, besitzt die Familie ein reges Interesse an Ungewöhnlichem. Warum genau der Elefant als Symbol gewählt wurde, ist heute nur Wenigen bekannt. Bekannter ist allerdings, dass die Familie gerne ungewöhnliche Dinge, Kuriositäten und andere Seltenheiten als Pfand annimmt. So finden sich in den „Schätzen“ des Hauses, neben vielem anderen, einige sehr seltene südaventurische Vogelfedern, Unikate an Pilgerschmuck, fremde und alte Münzen Yaquiriens, und sogar ein ausgestopfter Baumdrache. Daneben sammelt man seit Jahrzehnten die für ihre Zeit modische Kleidung, aber auch Einzelstücke an Reisebesteck, Pilgergeschirr und hin und wieder auch einmalige Waffen, wie seltene horasische Stockdegen, fein gearbeitete Pilgerstäbe, schwere Thorwaleräxte oder tulamidische Krummsäbel. Gekrönt wird die Sammlung angeblich von einer Hand voll magischer Gegenstände, die jedoch noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, die aber gleichwohl für allerlei Vorkommnisse im Umfeld der Familie verantwortlich gemacht werden.


