Familie di Asuriol

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Wappen der Familie di Asuriol
Die Familie di Asuriol für den eiligen Leser

Wappen/Emblem: Silberner Kelch vor Herdfeuer auf orangefarbenem Grund.
Herkunft: enteigneter Adel aus der Signorie Siltaleni, als Refugium verbleibend das Land- und Weingut di Asuriol in der Nähe des Städtchens Tederesco
Stammsitz: seit 1030 BF der im Süden an das neu konzipierte Gasthaus und Hotel Gigas angrenzende Gebäudekomplex in Shenilo
Schutzpatrone: Travia, Rahja, Aves
Oberhaupt: Travin di Asuriol (*993 BF)
Wichtige Mitglieder: Tilliane di Asuriol (*968 BF) (Priorin des Donatorierklosters in Shenilo), Selinde di Asuriol (*975 BF), Avesanya di Asuriol (*995 BF) (Avesgeweihte), Aramir Horatio di Asuriol (*1012 BF), Athaon di Asuriol (*1024 BF), Aurelia di Asuriol (*1026 BF)
Ansehen/Ruf: stolz und unabhängig, aufstrebende Winzer und Gastronomen
Charakter/Auftreten: gastfreundlich und zielstrebig, neuerdings mit politischen Ambitionen, Familienehre und -loyalität sind ihr höchstes Gut
Einfluss: hinlänglich aber wachsend in Shenilo
Domänen: Winzer (von der WYS marginalisiert), Gastronomie, Donatorier, Flüchtlinge (Muntleute), Pilgergeschäft (als Teilhaber der Banca di Shenilo)


Inhaltsverzeichnis

Familienmitglieder

Stammbaum

Vergangenheit

Das Haus di Asuriol gehörte bis zum Unabhängigkeitskrieg zum Adel der späteren Domäne Pertakis, genauer gesagt, der Signorie Siltaleni. In diesem Krieg stand man unglücklicherweise nicht auf Seiten Khadan Firdayons, sondern unterstützte die Herzöge von Kuslik. Nach der militärischen Niederlage der Haustruppen und dem Sieg Khadans über die Galahans und die Garether wurden die di Asuriol enteignet und vertrieben. Man behielt lediglich ein größeres Weingut in der Nähe des Städtchens Tederesco, das die Keimzelle der späteren Winzerfamilie werden sollte. Fortan war die Familie vom Ehrgeiz bestimmt, dem stolzen Namen wieder zu altem Glanz zu verhelfen.

Durch ihre Tüchtigkeit und die enge Bindung ihrer Bediensteten gelang der Familie über einen langen Zeitraum langsam der Aufstieg zum Wohlstand. Man hielt sich jedoch - in Anbetracht der eigenen Vergangenheit - aus politischen Verstrickungen heraus. Bald beschloss das damalige Oberhaupt der Familie, welchem sämtliche Familienmitglieder die absolute Treue hielten, nach Shenilo umzuziehen. Die unbedingte Loyalität innerhalb der di Asuriols wurde zu dieser Zeit von der Familie glorifiziert und als ihr höchstes Gut betrachtet. Wirtschaftlich wurde sie durch ihren Fleiß und ihren Zusammenhalt nun auch in Shenilo immer einflussreicher, doch ihre politische Zurückhaltung störte das Erlangen patrizischer Privilegien. Lange Zeit verhinderten das Haus Dorén, das die alten Unterstützer der Galahans nicht vergessen hatte, und die Familie Brahl, welche die di Asuriol als Konkurrenten betrachteten, ihren Aufstieg ins Patriziat der Stadt.

Gegenwart

Erst mit Delion di Asuriol kam es so zu einem Umdenken innerhalb der Familie. Äußerlich wollte man den Schein der politischen Passivität wahren, doch mehr und mehr nutzte man den Einfluss seiner wirtschaftlichen Erfolge um auch politisch mitwirken zu können. Auf diese Weise gelang es der Familie bald, die Unterstützung anderer Familien Shenilos zu gewinnen. Jahrzehntelang bemühte sich die eigentlich als Winzer tätige Familie um die Aufnahme in die Weinhandlung Yaquiria Shenilo, was aber immer wieder an unüberbrückbaren Differenzen zwischen dem Familienoberhaupt und den führenden Familien der WYS scheiterte.

Die neuen Beziehungen in der Stadt ermöglichten Travin di Asuriol jedoch, einen neuen Geschäftszweig für seine Familie aufzubauen. Es gelang ihm noch vor der zögerlichen WYS die während des Stadtteilbrandes niedergebrannte Taverne "Zum Riesen" zu erstehen und als neu konzipiertes Gasthaus und Hotel unter dem Namen Gigas wieder zu errichten. So entstand eine weitere Absatzmöglichkeit für die Weine der di Asuriols, welche die WYS nicht boykottieren konnte. Vermutlich hielten sich durch die konkurrierenden Weinhändler der WYS böse Gerüchte über unlautere Methoden oder gar die ungeklärt gebliebene Ursache des Stadtteilbrandes. Diese Investition stellte sich bald als wahrer Segen für die Familie heraus, doch der Gedanke, weitere Gasthäuser zu erwerben bzw. zu errichten, wurde letztlich doch nicht weiter verfolgt. Ein weiterer Meilenstein bezüglich der Vermarktung der eigenen Weine aber auch eine Kooperation zur Qualitätssicherung und -steigerung stellt das nach Jahrzehnten wieder "aufgefrischte" verwandtschaftliche Verhältnis zur Familie Vinarii dar, welches als nicht gerade unerheblich eingeschätzt werden darf. Während des Krieges der Drachen tat sich die Familie di Asuriol durch besondere Fremdenfreundlichkeit und Flüchtlingshilfe hervor, was ihr sehr viel Bewunderung und teilweise sogar regelrechte Verehrung brachte. Viele der verarmten Flüchtlinge schlossen sich bald darauf zusammen und genossen als sogenannte Muntleute der di Asuriols deren Schutz und Förderung. Während ihr Einfluss finanziell eher geringerer Natur ist, so unterstützen sie ihre Klienten doch in jeder erdenklichen Weise und stellen heute viele ihrer Bediensteten, von den Wächtern der Besitzungen bis zu den Häckern in deren Weinbergen. Man munkelt gar, dass einige den Willen ihrer Herren gar ohne deren Anweisungen durchzusetzen versuchen.


Der wachsende Einfluss der di Asuriols in Shenilo erlaubte es ihnen nach dem Ende des Krieges der Drachen die meisten Patrizier der Stadt soweit für sich zu gewinnen, dass diese (in einigen Fällen zähneknirschend) den Aufstieg der Familie ins Patriziat anerkannten.
Der Travia-Glaube ist in der Familie di Asuriol seit Generationen tief verwurzelt, so dass man dazu überging, die (eher schwach vertretene) Travia-Kirche Shenilos zu fördern. Tilliane di Asuriol, die Schwester des 1033 BF verstorbenen, ehemaligen Familienoberhauptes Delion di Asuriol, verrichtet im Donatorier-Kloster der Stadt als Priorin den Göttinnendienst und der Name di Asuriol ist dank dessen auch außerhalb der Gruppe ihrer Muntleute in Nuovo Ruthor nicht minder beliebt als Calven-Imirandi oder Gabellano. Nichtsdestotrotz wird von der Familie di Asuriol auch Rahja die entsprechende Vereehrung und der gebührende Respekt entgegen gebracht, was sich natürlich auch in einer finanziellen Unterstützung ( wenn auch nicht in dem Maße, wie es die Travia-Kirche erfährt ) des Tempels der heiligen Svelinya-Horas widerspiegelt.


Politik und Domänen der Familie di Asuriol

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