Familie Zorgazo
Aus Liebliches-Feld.net
| Die Familie Zorgazo für den eiligen Leser |
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Wappen: Goldene Ähren auf Schwarz zu Grün geviertem Grund |
'Adliger als manch Adliger' zu sein, wird den Zorgazo (gesprochen: Zorgasso) häufig nachgesagt, eine Bemerkung die sich vor allem auf den begüterten Landadel bezieht. Denn wie dieser lebt die Familie vor allem von den Erträgen der großen Weizenfelder des Lieblichen Feldes und den reichen Kornernten, mit denen sie Handel treiben. Das Verhandlungsgeschick des Hauses gegenüber den im Umgang nicht immer leichten (weil arroganten und auf umfassende Etikette Wert legenden) Großgrundbesitzern ist sehr einträglich. In einigen Fällen haben die Zorgazo übermäßig verschuldeten Landadligen auch schon Teile ihres Grundbesitzes abgekauft. Nach außen hin gibt sich die Familie gerne großzügig und gönnerhaft, hält es mit der Göttin Peraine und teilt besonders viele Almosen aus – doch es wird gemunkelt, dies sei eher wohlüberlegte Strategie, um mit dem eigenen Ruf hausieren zu gehen, und die Familie sei insgeheim sehr phexgläubig. Die Ursprünge der Familie sind im Siburer Land begründet, doch der Aufstieg zum Patriziergeschlecht gelang erst nach der Umsiedelung nach Urbasi. In der jüngeren Familiengeschichte wurde mit geschickter Heiratspolitik in alte Rittergeschlechter eingeheiratet, was den Aufstieg der Familie begünstigte. Der Name Zorgazo taucht erstmalig vor über 400 Jahren in den Chroniken von Sibur auf, als Müller, Bäcker und Kornhändler. Wahrscheinlich ist jedoch das Geschlecht noch viel älter. Seit jeher ist sich die Familie treu geblieben, mit kaufmännischem Geschick im Kornhandel zu Reichtum zu kommen, und diesen für ihre Vorteile zu nutzen.
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