Eldoret

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Eldoret
Krone
Stadtwappen
Stadt Eldoret
Horasreich
Stadtwappen
Lage der Stadt im Horasreich

Wappen: Goldenes Füllhorn unter goldenem Sparren auf Rot.
Region: Chababien (Wilder Süden)
Einwohner: um 1700
Tempel: Rondra, Travia, Ingerimm
Herrschaft: städtische Signoria, Haus ash Manek
Garnisonen: einige Büttel und Ardariten
Weg & Steg: Silem-Horas-Straße, Fran-Horas-Straße; Meer der Sieben Winde
Wichtige Gewerbe: Kornmühle
Besonderheiten: nahe der Stadt mündete einst der Nalayr

Eldoret ist eine Stadt nahe (jedoch nicht direkt an) der chababischen Küste zwischen Neetha und Despiona und alter Hauptort der gleichnamigen Domäne. Die Häuser der Stadt sind aus Feuerstein erbaut und nicht wie üblich weiß gekalkt, weswegen man Eldoret die Graue Stadt nennt.

Aventurische Quelle

»Wahrlich im Herzen der Domäne gelegen ist die Capitale der Domäne, gleichsam an der Silem-Horas- und Despotenstraße. Ruhmvolle Zeiten sind mit ihrem Namen verbunden, denn mit ihrer Berufung zur Capitale der Domäne läutete sie auch die Ära der Herrschaft des edlen Hauses da Cassâdia ein, die "Güldene Zeit".

Es war eine Zeit der kulturellen Blüte und des Friedens - bis der Garether kam. Mit der Ära "Gräflich Gebein" beginnend versank die Stadt für Jahrhunderte in bitterste Armut und bekam den Beinamen "Die Graue", denn nachdem Eldoret von den Garethern geschleift worden war errichtete man die neuen Häuser aus Kiesel- und Granitstein, das im Praioslicht Grau glitzerte. Noch heute prägen diese Häuser das Bild der Unterstadt Urbacana. Doch seitdem ist viel Wasser den Yaquir hinuntergeflossen.

Stadt Eldoret mit Ober- und Unterstadt

Eldoret hat wieder etwas von dem alten Glanz zurückgewonnen, auch wenn das Wüten der Roten Seuche der Stadt noch einmal schlimme Zeiten beschert hatte. Denn manches gibt es noch, was an die "Güldene Zeit" erinnert: Sei es das alte Castello Cassâdia daselbst, die Landherrenbibliothek oder die prunkvolle Architektur der Altstadt Cadassiana.

Das Getreidebauerntum prägt das Stadtbild Urbacanas, ihr Zentrum ist die stets vollgedrängte Kornhalle, wo überschüssiges Getreide aus den Speicherhütten außerhalb der Stadt zu Schleuderpreisen verkauft wird. Hier betreiben die Petersens die einzige Stellmacherei der Domäne. Urbacana ist heute außerdem Zentrum des eldoretischen Handwerks. Nirgendwo sonst in der Domäne, nicht einmal in Despiona, sind die Zünfte so zahlreich. Die Niederlassung eines Ingerimm-Tempels war deshalb eine natürliche Folge.

Im wohlhabenden Viertel Cadassiana wohnen die einflussreichen Großgrundbesitzer, die Patronen, die auf ihren Besitzungen ein strenges Regiment führen. Die Gutsherrenfamilie di Walsi, einst jahrzehntelang mit den Korningers aus Chetoba in Fehde, dann vor etwa fünfzig Götterläufen durch eine Versöhnungsheirat mit den Korningers praktisch zu einer Familie verschmolzen, haben hier ihre Residenz.

Reiche Bürger, Kaufleute, die Patronen und die Zunftvorstände bilden zusammen den Bürger-Rath, der allmonatlich im Bürgerhaus tagt und seine Bitten, Wünsche und Anregungen dem Stadt-Administratore oder dem Gransignore höchstselbst vortragen darf. Da eine Menge an Geldvermögen hinter den Mitgliedern des Bürger-Rathes steht, darf sein Einfluss auf die Geschicke der Stadt nicht unterschätzt werden. Der Gransignore residiert im alten Castello Cassâdia im Norden Cadassianas und ebenso der Stadt-Administratore hat von hier ein Auge auf seine Stadt, wenn er sich nicht gerade in seinem Amtszimmer im Magistrat befindet. Bei den Stadtbütteln Eldorets werden Disziplin und Ordnung großgeschrieben. Die Nähe des auf militärische Disziplin bedachten Gransignors scheint allgegenwärtig. Selbst kleine Vergehen werden unwahrscheinlich hart gehandelt. Wurde ein Todesurteil gefällt, wird die Hinrichtung dann auf dem Piazza durchgeführt - in Gegenwart der halben Stadtbevölkerung. Ja, wahrlich unterschiedlich mögen die Eindrücke sein, die der reisende Besucher von Eldoret gewinnen mag, doch gerade das macht ihren unwiderstehlichen Reiz aus.«

»Tractatio Eldoretis - Eine getreuliche Beschreibung der Domäne Eldoret«, Gransignor Ricardo ter Bredero ash Manek, 1018 BF

Siehe auch

Quellen

Persönliche Werkzeuge