Dorén-Halle

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Hauptversammlungsaal der Dorén-Halle mit den Wappen der herrschenden Familien

Benannt nach dem Signorengeschlecht der Doréns, liegt das wunderschöne Gebäude direkt am Geronsplatz. Das rege Treiben an den Markttagen indes scheint die hohen Damen und Herren in dem alten Gemäuer nicht zu stören, denn sie sind sich ihrer Würde und Aufgaben wohl bewusst. Auch wenn man das mit feinen Malereien verzierte Gebäude im Volksmund immer Dorénhalle nennt, so ist sie doch nur ein Teil des Verwaltungsraumes innerhalb der starken Mauern. Die Dorénhalle selbst ist mit hellem Holz vertäfelt und bietet im Zusammenhang mit den Wappenteppichen und Gemälden ein eindrucksvolles Bild. In der großen Halle befindet sich das „Ratschbrett", wie die Shenilier zu der Stadtratstafel aus Eiche sagen würden. Er bietet Platz für alle Stadtratsmitglieder, an dem Kopfende unter dem Wappen der Stadt sitzt der Vorsitzende und Leiter der Curia Patricii. Sollte der Signor einmal zugegen sein, so sitzt er aus überkommener Tradition diesem gegenüber auf der anderen Seite des Tisches. Ein eigenes Rederecht hat er jedoch nicht. Geht man zu seinem Sitz, so kann man in voller Pracht das Schwertbanner bewundern, welches die Fahne des Kampfes ist und nur dann über dem Bergfried weht, wenn Kämpfe zu erwarten sind, zuletzt im Krieg der Drachen. Den blauen Stoff ziert eine goldene Kugel und davor ist das rote Schwert zu sehen.
Seit hier die Curia tagt, die wesentlich häufiger zusammentritt als der alte Stadtrat, ohne den teilweise vielbeschäftigten Curatoren bisher eine Vergütung anzubieten, befindet sich an einer der Wände eine Sanduhr. Anhand dieser, wird von einem eigens abgestellten - ironischweise bezahlten - Diener kontrolliert, ob alle Curatoren pünktlich und vollständig an den Sitzungen teilnehmen, um ein Fernbleiben sanktionieren zu können.

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