Details des Hauses Aurandis

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Stammbaum der Aurandis

Die Signores von Elmantessa

Beim Massaker von Arivor, fiel die damalige Familie Elmantessa, die Zuflucht vor den Wirren in ihrem Arivorer Haus gesucht hatte, den mittelreichischen Schergen zum Opfer. Damit war die Signorie ohne Herrscher und für die nächsten 8 Jahre blieb sie unter mittelreichischer Zwangsverwaltung.

  • Jasebar Aurandis (736-832 BF), Begründer der Dynastie, wurde als einfacher Stallbursche geboren. In welchem Stall er arbeitete, ist nicht überliefert. Überhaupt hat Jasebar seine Vergangenheit im Dunkeln gelassen, so dass man nur spekulieren kann. Fest steht jedenfalls, dass er 2244 HE, nach dem Kusliker Frieden von dem neuen König Khadan Firdayon zum Signor der verwaisten Signorie Elmantessa ernannt wurde. Wie Khadan dazu kam, einen Stallburschen zum Signor zu erheben, ist nicht bekannt; es existieren aber verschiedene Gerüchte. Der neue Signor fand sich jedenfalls schnell in sein Amt ein. Von 764 bis 793 BF lässt Jasebar über einem alten Höhlensystem in Elmantessa eine düstere, trutzige Feste im helasischen Stil errichten. Bald siedelten sich Menschen zu Füßen der Feste Aurandis in dem neu entstandenen Örtchen Aurandis an. Der Signor erwies sich als äußerst langlebig, aber offenbar unfruchtbar. Er heiratete nicht, hatte zahllose Liebschaften, doch einen Nachfolger schien er nicht zu bekommen.

Doch dann erhielt Jasebar 832 BF, im Alter von 96 Jahren, Besuch von der Baronin von Dela. Es ist nicht genau bekannt, was sie beredeten, jedenfalls wurde noch in der gleichen Nacht ein verschlafener Travia-Geweihter herbeigezerrt, der Jasebar mit der Küchenmagd Hesine verheiratete. Knapp neun Monate später gebar die fast 80 Jahre jüngere Hesine dem Signor einen Erben. Jasebar, der in dieser Zeit körperlich immer mehr verfallen war, bestätigte noch einmal vor drei Geweihten die Legitimität seines Sohnes und starb drei Tage später.

  • Hesine (Regentin). Von 832 bis 849 BF regierte die Küchenmagd anstelle ihres Sohnes, unterstützt von einem Berater, den man nie zu Gesicht bekam, die Signorie. Dann fiel sie jedoch einem Attentäter der einhemischen Familie Tandoro zum Opfer.
  • Kordan Aurandis (832-873 BF), kaum in der Signorswürde bestätigt, machte sich daran, den Mörder seiner Mutter und dessen Auftraggeber zu verfolgen und zu vernichten. Er hatte einigen Erfolg damit und im Jahre 852 BF staken ihre Köpfe auf Pfählen über dem Tor der Feste Aurandis. Nach vollendeter Rache widmete er sich seinem Amt und seiner Familie. Er heiratete Semione ay Oikaldiki-Alwegen, dritte Tochter eines verarmten Landadligen aus dem Wilden Süden um Neetha, der nicht mehr vorzuweisen hatte als eine Hütte, ein Pferd und sein Schwert, dafür aber jeden Tag gegen räuberische Novadistämme kämpfen musste. Aber immerhin war seine Gattin eine Oikaldiki, wenn auch nur weitläufiger Verwandtschaft. Bei Hofe in Vinsalt bemühte Kordan sich um ein Hofamt und machte, nachdem dies nicht funktioniert hatte, Karriere im liebfeldischen Heer. Er brachte es immerhin bis zum Kolonello, starb aber nur fünf Wochen nach der Ernennung auf dem Schlachtfeld im Jahre 873 BF im Kampf gegen Novadis. Kordans älteste Tochter Hesine heiratete in das Haus Berîsac ein.
  • Tarfur Aurandis (859-897 BF) heiratete eine Tochter aus der Nachbarsignorie Wanka. Er trat in die Fußstapfen seines Vaters und machte Karriere im Heer, war aber dabei nicht so erfolgreich wie Kordan. Nur im Sterben war er schneller: 897 BF starb Tarfur, der dritte aurandische Signor in Elmantessa. Er hinterließ vier Kinder.
  • Koryamino Aurandis (882-964 BF), der älteste Sohn, übernahm das Amt als vierter Signor zu Elmantessa. Arcinian (*883-973 BF), der zweite Sohn zeigte eine magische Begabung und verließ die Signorie Elmantessa. Er zählt als schwarzes Schaf der Familie und seine Nachkommen, die alle eine magische Begabung der einen oder anderen Art zeigen, sind nicht wohlgelitten auf Aurandis. Die einzige Tochter Wanya heiratete einen Nachbarsignor. Der dritte Sohn Lorwelin verließ das Land, um einen Familienzweig im Mittelreich zu begründen.

Im Gegensatz zu seinen Vorfahren war Koryamino ein friedlicher Signor und ging als "der Pflanzer" in die Familienhistorie ein.

  • Elwinja Aurandis (905-967 BF), 5. Signora von Elmantessa, überlebte in kurzer Zeit nicht nur zwei Ehemänner, sondern brachte, lebenslustig wie sie war, anschließend auch noch drei illegitime Kinder zur Welt. Aus ihrer zweiten Ehe übernahm sie das Amt als Signora von Monterado .
  • Torvillia Aurandis (928-971 BF), 6. Signora von Elmantessa und Monterado, war, als Ehefrau des Signors von Wanka, die mächtigste Aurandis, die es in der Familiengeschichte gab, konnte sie doch mit ihrem Ehegatten zusammen über gleich drei Signorien gebieten. Leider wurde diese Machtzusammenballung nicht gerne gesehen. Wanka und Elmantessa wurden nach ihrem Tod an zwei ihrer Kinder vergeben, Monterado dagegen zurück an die Familie ihres Vaters übertragen.
  • Hesacynthia Aurandis (947-1009 BF), 7. Signora von Elmantessa, überließ die Verwaltung der Signorie ihrem Gatten und widmete sich der Schlangengöttin, in deren Diensten sie sogar den Tempel zu Vinsalt leitete. Ihre Schwester Ismiane wurde Signora zu Wanka und hält diesen Titel immer noch.
  • Gerlon Aurandis (972-1018), der 8. Signor, blieb eine so farblose Figur, dass es nichts über ihn zu berichten gibt.
  • Randulfio Aurandis ist der 9. Signor. Er war der Politik nie besonders zugetan und zeichnete sich durch seine Teilnahme am Zug der Edlen aus.
  • Rahjandico Aurandis ist der 10. und aktuelle Signor.

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