Darion Amarinto

Aus Liebliches-Feld.net

Wechseln zu: Navigation, Suche
Darion Amarinto (SC)
Familie: Bild:Haus Amarinto klein.png Haus Amarinto
Titel & Ämter: Baronet, Seneschall von Sewamund, Herr von Amarinto, Trarion und Gerimaldi
Tsatag: 6. Rondra 990 BF
Größe: 1,91 Schritt
Statur: kräftig, weniger athletisch als früher
Haare: schwarz, mit grauen Strähnen
Augenfarbe: grau
Kurzcharakteristik: erfahrener Ritter und Stratege, berüchtigter Duellant & Turnierstreiter
Wichtige Eigenschaften: MU, KK
Wichtige Talente: Lanzenreiten, Kriegskunst, Schwerter
Vor- und Nachteile: Adlige Abstammung, Jähzorn, Zäher Hund
Eltern: Damion Amarinto (968-1021),  ? dell'Arbiato (?)
Geschwister: Rimaldo (*992), Luciana (*993), Horasio (*996) und Drago (*999)
Travienstand: verheiratet mit Efferdia di Bellafoldi (Schwester von Baron Alwîn di Bellafoldi, *992 BF)
Nachkommen: Dareius (*1010), Leonora (*1012), Rondradan (*1013), Drugon (*1014) und Cariana (*1016)
Freunde & Verbündete: Amaldo di Piastinza, Baronin Oleana di Bellafoldi (hat in den vergangenen Jahren merklich abgenommen)
Feinde & Konkurrenten: Horasio della Pena (Datei:Z-bor.png), Tsaida Tribêc (hat sich in den vergangenen Jahren gebessert), Ralhion von Bethana-Selzin (aufgrund des Ruthor-Konflikts)
Verwendung im Spiel: standhafter Vetreter alter Ritterideale (Arivorer Kodex), geachteter Turnierstreiter
Zitate: "Graf Horasio? Graf Horasio von was?! Sjepengurken-Süd?!", "Der Krieg, der am brutalsten geführt wird, dauert am kürzesten und ist darum der humanste!"

Der als Sohn des großen Turnierreiters Damion Amarinto 990 BF in Farsid geborene Darion, wurde von Geburt an zum Nachfolger seines Vaters erzogen und verbrachte so seine Kindheit und Jugend fast ausschließlich mit dem Erlernen des Waffenhandwerks und der Kriegskunst, der Verwaltung von Ländereien und höfischer Etikette. Seine Knappschaft verbrachte am Hof des Erzherrschers von Arivor Dapifer ter Bredero, wo er auch seinen Ritterschlag erlangte. In den folgenden Götterläufen zog er, wie es die Familientradition vorsieht, durch ganze Liebliche Feld und die umliegenden Reiche um sich im rondrianischen Turnier zu messen. Im Laufe der Zeit, konnte er sein besonderes Talent weiterentwickeln und neben vielen kleineren Wettkämpfen sogar die weit gerühmten Turniere zu Arivor und Bomed gewinnen.

Im Jahr 1009 BF wurde der junge Ritter schließlich mit der Schwester des Barons von Ruthor, Efferdia di Bellafoldi vermählt, eine ausgezeichnete Partie für den Erben eines einfachen Signors. Der junge Turnierreiter Darion hatte die Baronsschwester auf der Banquirischen Turney 1008 BF kennengelernt, wo er sie in der ersten Runde aus dem Sattel heben konnte, bevor er sie für das Finale um einen Gunstbeweis bat, den er in Form eines Strumpfbandes auch erhielt und so motiviert das Turnier auch gewann. Sofort fand er Gefallen an der ansehnlichen jungen Ritterin, doch der Standesunterschied schien ein großes Hindernis.
Allerdings kam diese Ehe dann doch durch die Vermittlung des Erzherrschers von Arivor Dapifer ter Bredero zustande, der sich für seinen ehemaligen Knappen verbürgte. Gleich im folgenden Götterlauf wurde dann das erste Kind des Paares, Dareius geboren. Ihm folgten in den folgenden sechs Jahren noch vier weitere Geschwister.

Darion Rondrician Amarinto

Als sein Vater Damion 1021 BF in der Dritten Dämonenschlacht fiel, kehrte er in seine Familienländereien zurück und übernahm den Platz seines Vaters als Familienpatriarch. Zu Beginn seiner Karriere als Politiker, machte sich der hitzköpfige und cholerische Herr von Amarinto immer wieder Feinde, weil er es gewohnt war politische Probleme und Herausforderungen wie auf dem Turnierplatz anzugehen. Immer wieder forderte er politische Gegner zum Duell, was ihm nicht selten Unverständnis und Feindseligkeit, aber auch den Ruf als harten und gefährlichen Gegner einbrachte.

Höhepunkt dieser Entwicklung war sicher die Fehde mit Signora Tsaida Tribêc, in dessen Verlauf Darion in cholerischer Wut zuerst die geliebten Obstbäumen Tsaidas zerstörte, um kurz darauf das Jagdpalais der Signora bis auf die Grundmauern niederzubrennen, inklusive der drei dort lebenden Bediensteten. Anlass für diesen übertriebenen Gewaltakt, war nur ein als persönliche Kränkung aufgefasster Bruch der Etikette bei verschiedenen Festen der Herrin Tribêc.

Neben der Erfahrung und dem Alter, ließ ihn vor allem der Einfluss seiner Gattin Efferdia etwas ruhiger werden und so hielt er sich entgegen seines bisherigen Verhaltens im Zuge der Okkupation Sewamunds durch den Herrn von Nupercanti vornehm zurück, um im Anschluss an dessen Scheitern eine triumphale Rückkehr in die Signoria von Sewamund zu erleben, wo er in der Folge zum Seneschall (Heerführer) von Stadt und Baronie erhoben wurde.
Kurz darauf führte er bereits die Truppen der Stadt gegen die Marodeure des Condottiere ya Strozza, welche Veliris besetzt hatten und sogar in die Schlacht von Morte Folnor gegen die almadanischen Invasionstruppen.
Im weiteren Verlauf des Thronfolgekrieges, wo er sich als treuer Anhänger Timor-Horas' verstand, besiegte er im Bund mit den di Piastinza und di Bellafoldi die Galahanisten in Ruthor und half als Mitbegründer des Dreililienbundes die Ansprüche des Grafen Rimon Sâlingor von Bomed zu stützen, bzw. ihm eine sichere Zuflucht in Sewamund bereitzustellen. In der ersten Neuauflage der Goldenen Lanze von Bomed nach dem Krieg der Drachen erreichte zum wiederholten Male das Finale und musste sich erst dort Prasbert Torrem geschlagen geben.

Für viele Freunde und Gegner sicher überraschend zählt der aufbrausende Seneschall Darion auch die eher ruhige Rosenzucht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen abseits des politischen Geschäfts. Hier findet er, wie seine Gattin erhofft hatte, immer mehr den nötigen Ausgleich für sein cholerisches Temperament.

Persönliche Werkzeuge