Caron von Calven-Imirandi
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| Kurzbeschreibung | ||||||||||||||||||||||||||||
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Seine Eltern priesen den Herrn Praios dafür, dass Caron nicht während der Namenlosen Tage auf die Welt kam. Schlussendlich konnte sein Vater es allerdings nicht über sich bringen, ihn, wie versprochen, zum Geweihten ausbilden zu lassen. Nach einigen Schicksalsschlägen begann Caron dann doch ein Studium der Rechte bei einem Privatgelehrten in Bethana und legte ein Examen in Vinsalt ab. Er war bis vor kurzem Richter im kleinen Ort Pelêshir und verschaffte sich dort durch bisweilen harte, aber soweit möglich gerechte Urteile Respekt. In seiner reichlich bemessenen Freizeit betätigte sich Caron auch als Züchter deliziöser Apfelsorten.
In Shenilo, dem neuen Wohnsitz seiner Familie, wurde Caron 1030 BF durch Gransignore Benedict di Matienna zum Richter der Stadt berufen. Dieses Amt füllt er gewissenhaft aus, die Ruhe der Provinzialität und der Obstbau fehlen ihm jedoch.
Einige seiner Urteile bildeten in der Frühzeit der Selbstverwaltung Shenilos wichtige Präzedenzfälle, an anderen jedoch nahm sein guter Ruf Schaden. In letztere Kategorie lässt sich etwa der fragwürdige Strafprozess gegen Ucurian Mulinarius zählen.
Quellen
- Bosparanisches Blatt Nr. 34 - "Dorfrichter überfordert? Ucurian Mulinarius im Gespräch"

