Burg Wulfenblut

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Burg Wulfenblut
Das Gebäude in Kürze
Eigentümer: Haus di Salsavûr, vertreten durch Castellan Yanis di Tolfiano
Funktion: Stammsitz des Hauses di Salsavûr
Hauptnutzer: Familienmitglieder
Größe der Anlage: mittel bis groß
Entstehung/Baustil: Unter Terren von Gareth errichtet, danach geschleift und unter dem ersten Kusliker Herzog wiedererrichtet
Bewohner: 30 bis 40 (ohne Bewaffnete)
Wehrfähigkeit: hoch


Die kleine, aber wehrhafte Burg über dem Ort Salsavûr, in der gleichnamigen Signorie gelegen, ist der alte Stammsitz des Hauses di Salsavûr.

Kurz nachdem der Stammherr des Hauses zum Komtur ernannt wurde, wurde dort, wo auch heute wieder eine Burg steht, eine Befestigung errichtet. Sein Sohn baute die kleine Befestigung zu einer wehrhaften Feste aus, die für den Schutz des Umland sorgen sollte.
Das tat sie auch, im Jahre 335 BF, als die Priesterkaiser in Gareth die Macht ergriffen. Im Jahre 337 nach dem Falle Bosparans leistete die stolze Burg, über dessen Bergfried die Banner des Theaterordens und des Hauses di Salsavûr im Wind flatterten, ein letztes Mal Widerstand gegen die Statthalter der Priesterkaiser, bevor sie von diesen geschleift wurde.
Nur dem Bergfried vermochten weder die Belagerungsmaschinen der Feinde, noch das Feuer etwas anzuhaben, aber es sollte zwei Jahrhunderte vergehen, bis hier wieder das Banner des rondragefälligen Hauses im Wind wehte.

Was die Diener der Priesterkaiser aber übersahen, waren die Höhlen unter dem Berg auf dem die Burg errichtet worden war. Dort versteckten sich die Familienmitglieder des Hauses di Salsavûr, die immer noch ungebrochen waren in ihrem Glauben an Rondra. Von dort aus führte man den Widerstand gegen die Schergen der Statthalter fort, bis diese und ihre Kaiser in Gareth verjagt worden waren.

Schon in den ersten Jahren der Regierung des ersten Kusliker Herzogs, erhielt Hlûthar II. di Salsavûr wieder das Recht eine Burg zu erbauen, wo schon einmal die Stammfeste des Hauses stand.
Aber erst seinem langlebigen Sohn war es vergönnt, den Bau der Burg in Auftrag zugeben und auch dessen Vollendung mitzuerleben. Die Burg bekam dabei, in Erinnerung an die, bei der Verteidigung der alten Burg, Gefallenen den Namen Burg Wulfenblut.
Im Jahre 537 nach dem Falle der Tausendtürmigen Stadt flatterte wieder, zum ersten Mal seit zweihundert Götterläufen, das Banner mit den zwei silbernen Wölfen über dem pechschwarzen Bergfried im Wind. Aber noch ein zweites Banner zierte den Bergfried, wie schon Jahrhunderte zuvor, war es das des Theaterordens, welches über den Zinnen wehte.

Traditionell weht seitdem jedes Jahr, am Tag des Erntefest-Massakers, dem 4. Travia, neben dem Banner des Hauses auch das Banner des Theaterordens, in Erinnerung an die Heldentode der Heiligen Ardare und des Heiligen Anshags, über den Zinnen der Feste.

Die Anlage liegt auf einem Hügel, der den Fluss Torre überragt. Auch heute noch ist die Burg, wenn auch nicht gerade repräsentativ, so wehrhaft wie zu Zeiten Khadans. Vom mächtigen Bergfried aus kann man bei gutem Wetter fast bis nach Torremund im Süden und Cindano im Norden, schauen. In dem Hügel auf dem die Burg steht, soll es aber nicht nur diese eine Höhle geben, sondern ein ganzes Höhlensystem, durch das man einen versteckten kleinen Steg erreichen kann, über den man ungesehen in die Burg hinein und auch wieder ungesehen herauskommt.

Warum eine Burg dieser Größe an einen eher unbedeutenden Ort gebaut wurde, ist heute in Vergessenheit geraten.

Als Bewachung der Burg sind hier vierzig Mann der Custodia Donatica stationiert.

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