Burg Banquirfels
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Die Burg Banquirfels liegt oberhalb von Arinken auf dem Banquirfels und ist seit 744 BF in Besitz des Hauses di Matienna, dessen Stammsitz sie heute darstellt. Die Burg geht auf dem Castrum Castorium der Silem-Zeit zurück, wurde in ihren heutigen Zügen aber erst 283 BF errichtet. Von ihren höchsten Türmen aus soll man bei gutem Wetter bis Perainidâl blicken können, so heißt es. Unweit unterhalb der Burg liegt der Austragungsplatz der berühmten Banquirischen Turney.
Besonderes Merkmal der Burg ist die nach Osten weisende dreifach gewinkelte Schildmauer, genannt Hoher Mantel, von der ein großer Teil der Landstraße und der Banquirbrücke beschossen werden kann. Die Burg besitzt drei Bergfriede, von denen einer bei einem Blitzeinschlag zerstört wurde. Da die Burg ohnehin viel zu groß für die sie Bewohnende Familie ist, wurde dieser Turm nicht wieder aufgebaut. Wegen der Verwendung dunklen Gesteins und des ausgebrannten Turmes macht die Burg Banquirfels auf Fremde wie Einheimische einen unheimlichen Eindruck. Dazu trägt auch bei, dass der Banquirfels als höchste Erhebung der Gegend sehr anziehend auf Rondras Blitze wirkt. Die Gebäude im Inneren bestehen ab dem ersten Stockwerk aus kunstvollem Arinkener Fachwerk. Viele der Häuser sind unbewohnt und nur karg eingerichtet und dienen für die Banquirische Turney als Gästehäuser.
Weitere Gebäude der Burg sind Ställe, die Burgschmiede, eine Werkstatt für Streitwagen, eine Zisterne, Vorratsgebäude, die Garnison der Burggarde und die Gemächer der Familie Matienna, die auch das für niemanden zugängliche Burgarchiv beinhalten. Außerdem gibt es noch einen Taubenschlag für Brieftauben, ein Verließ (derzeit unbewohnt) und natürlich die Burgkapelle. Diese ist der Rondra geweiht, wird aber seit etwa 1020 BF nicht mehr von einem Geweihten betrieben.
Aufgabe der Rondra-Kirche ist es in Anbetracht jüngster Ereignisse nicht, im lieblichen Banquirtale bei gutem Wein Däumchen zu drehen. Jeder Priester und jede Priesterin, die in dieser friedlichen Gegend wacht, fehlt dort, wo am meisten benötigt. So lange dunkle Macht im Osten droht, soll es auf dem Banquirfels keinen Burgpriester geben.
- Signor Coccerano di Matienna von Arinken
Dauerhafte Bewohner:
- Amaldo di Matienna von Arinken, Burgherr
- Bal Salvamêt, dessen Gehilfe
- Ingrimalda ya Satara, Witwe des Coccerano di Matienna von Arinken
- Coccerana di Matienna von Arinken
- Harodio, Hauptmann der Burggarde
- Hakaan, der Stallknecht
Sporadische Bewohner:
- Khadan Aurentian von Serillio, unglücklich verheirateter Gefolgsmann
Tiere:
- Dettmar, ein altes Schlachtross
- eine Katze


