Brigona Menaris
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| Brigona Menaris |
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Familie: Familie Menaris |
Leben
Kindheit
Brigona ist die jüngere Schwester von Kvalor und Tankred und eine wesentliche Stütze des Familienoberhaupts. Sie verbrachte ihre Kindheit vor allem in Gesellschaft Tankreds, weil Kvalor schon in Kuslik zur Ausbildung weilte und Vater Esindio mit den Geschäften des Hauses beschäftigt war; die Mutter Oleana hatte sie nur als Säugling gekannt. Dadurch entwickelte sich eine enge Bindung zu ihrem Bruder, die auch nicht abgerissen ist, nachdem bei ihr das magische Talent der Familie festgestellt wurde.
Damals war Brigona mit Tankred und einem Diener auf dem Weg zur Maliardosmania, einem Landhaus der Familie außerhalb Shenilos. Die kleine Reisegruppe wurde von einem wilden Keiler angefallen, der offenbar von einer Jagdgesellschaft verletzt worden war. Brigonas Pferd scheute und das Mädchen wurde abgeworfen. Das einzige was die scharfen Zähne des Wildschweins von ihr fernhielt war der Bruder, der sich dem Keiler mit einem Dolch in den Weg stellte. Das Tier griff an und warf Tankred zu Boden, doch bevor es über ihn herfallen konnte, wurde es von einem wilden Schrei Brigonas zu Boden geworfen und ergriff schließlich die Flucht.
Bald war klar, dass der jüngste Menaris-Spross eine magische Begabung hatte, die gelenkt und gefördert werden wollte. Carolan Schlangenstab, sein Bruder Esindio und der aufstrebende Valeran Menaris zogen sich mit Brigona zurück und verkündeten schließlich, dass das Mädchen auf die Halle des Vollendeten Kampfes zu Bethana gehen würde.
Subtilität statt Brutalität
Die Jahre an der Akademie Landor Gerranos machten Brigona zu einer starken Frau, die jedoch immer einen Platz für ihre Familie in ihrem Denken und Fühlen bewahrt hat. Mit Tankred war sie durch Briefe in Kontakt geblieben und hatte ihn zur Geduld ermahnt, wenn seine Enttäuschung über das mangelnde Vertrauen, das ihm sein Vater entgegenbrachte, wieder einmal in den Briefen widerhallte. Obwohl sie großes Geschick und Fleiß an den Tag legte, schien Brigona nicht in der Lage oder nicht bereit zu sein, diejenigen Schadenszauber zu meistern, die direkt auf das Gegenüber einwirkten. Ob aus Vernunft- oder aus Gewissensgründen, Brigona lernte diese Sprüche nur auf der notwendigsten Ebene und suchte schon früh nach Alternativen.
Nach dem Abschluss in Bethana als Adepta minor, kehrte Brigona deshalb wieder einige Jahre nach Shenilo zurück um am dortigen Draconiter-Institut zu studieren. Dort und in Kuslik, wo sie einige Jahre Lehraufträge als Coadiutora erfüllte, lernte sie andere Zauber, die einer für Bethana untypischen, subtileren Kampfzauberei entsprachen. Auch lernte sie dort Wege, mit Weisheit, nicht mit schierer Kraft im Kampf zu obsiegen. Diese innovative Auslegung der Magia Combattiva brachte ihr schließlich den Titel einer Maga ein. Im Krieg der Drachen fungierte sie dank ihres Wissens in einigen Scharmützeln und kleineren Schlachten als Ratgeberin und Helferin von Truppenführern. Danach wurde sie durch ihren Bruder wieder nach Shenilo gerufen, wo neue Aufgaben auf sie warteten:
Magia politica
Ihr Bruder Tankred strengte unter Hesindianern und Praioten einen Diskurs darüber an, dass die alte Stadtratszusammensetzung stets einen Magier beinhaltet hatte und konnte damit einige Unterstützer für eine Kandidatur seiner Schwester für die Curia Patricii gewinnen. Zusätzlich machte er den Einfluss seiner Familie in der Stadt geltend und predigte nicht zuletzt kurz vor den Wahlen wiederholt über ihre weitreichenden Erfahrungen im organisatorischen Bereich. Die Rechnung ging auf: Brigona Menaris wurde in die Curia gewählt und vertritt nun dort die Interessen der Stadt, der Hesinde-Kirche, der Magiebegabten und der Menaris - nicht unbedingt in dieser Reihenfolge...
Im Frühsommer 1031 BF unternahm Brigona mehrere Reisen durch die Ponterra um ihre magischen Kenntnisse zu erweitern, sofern es die politischen Geschäfte zuließen. Sie besuchte dabei unter anderem den Eulenturm und Tovalesco Tandoros Gemäuer nahe Elmantessa.

