Bastrabati al'Chatari

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Bastrabati al'Chatari (SC)
Familie: hat sie in Thalusien zurückgelassen
Titel & Ämter: ‘Erste Gouvernante’ des Hauses Urbet-Marvinko
Tsatag: 989 BF
Größe: 1,68
Statur: 'zierlich-unverwüstlich'
Haare: schwarz
Augenfarbe: blau
Kurzcharakteristik: brillante Universalgelehrte und Privatlehrerin
Wichtige Eigenschaften: KL, IN
Wichtige Talente: Sinnenschärfe, Lehren, Menschenkenntnis, ein Dutzend Wissenstalente meisterlich, spricht 11 Sprachen
Vor- und Nachteile: Gutes Gedächtnis, Herausragendes Gehör, Magiegespür, Zeitgefühl, Angst vor Insekten, Geiz, Neugier
Beziehungen: hinlänglich
Finanzkraft: hinlänglich
Travienstand: ledig
Freunde & Verbündete: Salquirio della Pena (Philosophenkollege)
Verwendung im Spiel: Die Exotin am Hofe, unparteiisch, gebildet, selbstbewusst - wer zu Unrecht mit ihren Dienstherren aneinander gerät, der findet in ihr am ehesten eine aufgeschlossene Fürsprecherin.
Zitate: "In Selem hatte ich mal einen Schüler ..." (Einleitung zu einem tadelnden Vergleich)

Bastrabati al'Chatari ist die ‘Erste Gouvernante’ am Hof des Hauses Urbet-Marvinko in Urbasi. Sie ist in dieser Funktion für die Bildung aller bei Hofe lebenden Kinder des Hauses hauptverantwortlich, unterrichtet diese jedoch nicht alleine, sondern zusammen mit weiteren Hauslehrern und teils der Herrschaft (Auricanius, Udora) selbst.

Werdegang

Bastrabati ist gebürtige Thalusierin, stammt von der Küste nahe der Ongalo-Mündung, hat als Kind aus vermögenderen Verhältnissen in ihrer Jugend aber auch die Metropole Khunchom schon kennengelernt – und sich dort nach eigenem Bekunden mit dem ‘Fernweh angesteckt’, das sie letztlich einmal halb um den Kontinent ins Horasreich führen sollte. Ob es wirklich Reiselust war, die sie antrieb, oder dies eher eine kalkulierte Flucht vor der starren Gesellschaftsstruktur ihrer thalusischen Heimat war, da ist sie sich jedoch selbst nicht mehr sicher.

Sicher ist, dass sie auf ihren vielen Lebensstationen ein kaum in Büchern zu fassendes Wissen angesammelt hat. Ihre illustre ‘Karriere’ umfasst Anstellungen als Dolmetscherin für Maraskanschmuggler, als Laienschwester im Selemer Noionitenkloster, als philosophische Gastdozentin an der Universität Al’Anfa, als Sternen-Kartographin im Südmeer und als ‘Beraterin’ in den Chorhoper Spielhöllen. Zuletzt lernte sie – ihrem Kollegen Salquirio della Pena zufolge – an der Universalschule Methumis ‘die Grundrisse beinahe aller Fakultäten gleichzeitig auswendig’, bevor Traviano von Urbet sie inmitten des Thronfolgekriegs schließlich für ein wahrhaft fürstliches Salär nach Urbasi lockte.

In der ‘Stadt der Esel’ plagt sie sich nun mit dem Urbet-Marvinko-Nachwuchs herum, der leider viel zu schnell hinter ihre ihr selbst peinliche Panik vor Insekten gekommen ist, der sie aber auch als ehrliche, unabhängige und vor allem um keine Antwort verlegene Lehrerin schätzt. Diese Wertschätzung hält sie mehr als alles andere am Hof in Urbasi – als wolle sie ein wenig die familiären Versäumnisse nachholen, die ihr Abenteurerleben bis hinein in die Vierziger ihr selbst abverlangt hat.

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