Baronie Ruthor
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| Die Baronie Ruthor für den eiligen Leser | ||||||||||||||||||||
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Auch wenn man es nicht vermuten würde, ist die unscheinbare Baronie Ruthor an der Südküste der Grangorer Bucht die dichtestbesiedelte Herrschaft des Horasreiches nach den Vinsalter und Kusliker Stadtmarken. In drei Landstädten, einigen Marktorten und ungezählten Landgütern wohnen mit über 40.000 Menschen mehr als in der eigentlichen Kaiserstadt.
Die Baronie ist unter vielen Mächtegruppen aufgeteilt, von denen die wichtigste wohl das Baronshaus di Bellafoldi darstellt. Aber auch die Häuser Calven-Imirandi, Amarinto und di Piastinza mischen in der Baronie kräftig mit. Zudem entstand im Zuge des Ruthor-Konfliktes die relativ autonome "Freie Seestadt Nevorten", deren Einfluss in der Region nicht unterschätzt werden sollte.
Viele Einheimische leben von Fischfang, andere vom Feld-, Obst- und Weinbau auf den großen Adelsgütern, aber auch von den Diensten, die sie den Hofadligen leisten. Denn selbst wenn die Höflinge nur gelegentlich hier weilen, brauchen sie doch Personal, das ihre Villen und Landsitze in Ordnung hält und vor allem Räuber und Einbrecher abschreckt, auch wenn das ein eher frommer Wunsch ist. Wer nicht das Geld investiert, wirklich erfahrene Wächter anzuwerben, wird wohl über kurz oder lang Opfer der Küstenfüchse - keine gewalttätigen Wegelagerer noch verzweifelte Gesetzlose, sondern eine gewitzte Diebesbande, die ihr Versteck irgendwo im Arinkelwald hat und des Nachts unblutige Einbrüche in vernachlässigte Villen in allen angrenzenden Domänen unternimmt.Die Baronie untergliedert sich in die Signorien Calven, Deristura, Efferdstrand, Gabellano, Gerimaldi, Imirandi, Pelêshir, Selshed, Selzin, Serillio, Sfiriando, Terrinda und Trarion sowie die Landstadt Ruthor und die "Freie Seestadt Nevorten".
Quellen
- Das Reich des Horas
Siehe auch
- Ruthor-Konflikt (1028-1029 BF)
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