Baronie Cindano

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Die Baronie Cindano ist ein im Albornsburgfrieden 1033 BF geschaffenes Erblehen im Süden der Erzherrschaft Arivor. Es untersteht dem Baron von Cindano aus dem Haus Urbet-Marvinko, derzeit Panthino von Urbet-Marvinko. Nomineller Baronssitz ist Burg Geronsblut in Cindano, tatsächlich residiert der Baron jedoch in der Stadt Urbasi, zu deren (weit gefasstem) Contado die Baronie daher gezählt wird.

Neben den baronseigenen Ländereien entlang der Efferdstraße zwischen Urbet und Thirindar übt der Baron auch die Freigerichtsbarkeit für die benachbarten größeren Herrschaften Salsavûr und Gerrich im Süden aus. Torre, Sikram, Seneb-Horas-Straße und Ranafandelwald begrenzen dieses Gebiet. Im Norden reicht es bis auf wenige Meilen an den Gerons-See heran. In Ovriola besteht noch eine urbasische Präfektur. Die Gerichtsgrenze entlang der Seneb-Horas-Straße trennt die Baronie von der urbasischen Mark Silbertal und zerschneidet die Orte Viaspara, Pasquada und Cisternia, die deshalb jeweils zur Hälfte beiden Territorien zugerechnet werden. Die gleichermaßen durchzogene Landstadt Urbet ist dagegen ihr eigener Gerichtsherr.

In der flachhügeligen Landschaft der Baronie werden vor allem Weizen und Flachs angebaut. Aus letzterem entsteht das Cindano-Leintuch. Darüber hinaus ist das Gebiet für seine Warunker-Pferdezuchten in Leucano, Salsavûr und Gerrich sowie – weniger rühmlich – für die hier gelegentlich ausbrechenden Bauernaufstände bekannt. Der hesindeheilige Xeledon-Forst liegt im Osten der Baronie.



Zahlen und Fakten zur Baronie
Region: Gerondrata
Einwohner: um 4.000 auf eigenem Land, etwa 11.000 im Gerichtsbezirk
Städte und Dörfer (im Gerichtsbezirk): Cindano (Stadtrecht), Ovriola (Marktort), Leucano, Monchiesa, Citadela, Voscara, Salsavûr, Tolfiano, Aquino, Terlák, Sabetto, Gerrich, Cerellion, Urbetino, Cisternia (½), Pasquada (½), Viaspara (½)

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