Asteratus Menaris

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Asteratus Menaris

Familie: Familie Menaris
Position: Nandus-Geweihter (Grazioso), Pfandvogt von Tederesco
Gewöhnlicher Aufenthalt: Tederesco
Geburts-/Todesjahr: *1000 BF
Körpergröße: 184 Halbfinger
Statur: drahtig, aber schon leicht bucklig, weil er sich oft über Texte, Wandmalereien oder Mosaike beugt
Haarfarbe/Augenfarbe: braune Haare und Schnurrbart/blau-grau (von silbernem Brillen-Gestell bedeckt)
Eltern: Canyzethius Menaris, Selinde di Asuriol
Travienstand: Fylinia Tuachall
Nachkommen: Brigona Menaris
Verwandte und Schwager: siehe Details der Familie Menaris
Charakter/Auftreten: schon leicht verschrobener Gelehrter, der dennoch seine große Faszination für alles Überraschende mit jedem teilen möchte; mittlerweile hat er begriffen, dass nicht jeder alles hören will oder sollte
Ruf: in der Familie geachtet, durch die letzten Jahre im Dienst der Eteria auch darüber hianus bekannt
Besonderheiten: blinzelt häufig

Werdegang

Asteratus Menaris ist der erstgeborene Sohn des Medicus' Canyzethius Menaris. Schon früh entwickelte er eine besondere Schwäche für das Unbekannte, weshalb er sich häufig in das damals noch leerstehende Herrenhaus stahl, in dem sich heute das Draconiter-Institut befindet. Sein Vater fand ihn eines Abends nach stundenlanger Suche auf einem alten Mosaik hockend, das er wieder zusammensetzen wollte. Asteratus wurde bald danach auf die Volks- und Handwerksschule Shenilo geschickt, um seine Begabung zu fördern. Seine große Wissbegier prädestinierte ihn geradezu für das Noviziat der Hesinde-Kirche.
Schon beschied man ihm eine kirchliche Karriere im Fahrwasser Tankred Menaris'. Doch für Asteratus war das Noviziat der Hesinde nicht die Erfüllung, ihn zog es hinaus in die Welt. So kam es, dass sein Vater, als Asteratus gerade zehn Jahre geworden war, beim Familienoberhaupt Esindio Menaris vorstellig wurde und um die nötigen Mittel für eine Ausbildung seines Sohnes in Vinsalt bat. Bald darauf war Asteratus Novize am dortigen Nandus-Tempel, und empfing schließlich die Weihe.

Forschungen und Funde

Ihm gelang es, auf der Zyklopeninsel Tenos in einer verfallenen Ruine ein Bruchstück der Tafeln des Tykates ausfindig zu machen, das heute als Reliquie im Hesinde-Tempel von Shenilo aufbewahrt wird. Nach dem Thronfolgekrieg weilte Asteratus mehrere Monate in Kuslik um Nachforschungen über seinen Vorfahren Carolan Schlangenstab anzustellen. Dort wurde er ebenfalls von seiner Familie beauftragt, bei den Eltern Tinnea ya Cerranos vorzusprechen und sich für die ungewollte Gefährdung ihrer Tochter im Winter 1031 im Draconiter-Institut Shenilo zu entschuldigen.
In Sachen Ramaúd war Asteratus im Sommer 1033/1034 BF an der Kupferküste unterwegs und half dort bei der Auffindung des Hausgesetz der Trabbacantes.
Seit Travia 1034 BF ist Asteratus auf Vorschlag Carions von Calven sheniloer Pfandvogt von Tederesco. Die dröge Aufgabe der Einsammlung und Aufzeichnung der Erträge und deren Abtragung von den Schulden des Hauses Calven erfüllt Asteratus mit der üblichen Beflissenheit und erklärt immer wieder seine Faszination für die Erfordernisse agrarischer Verwalterkunst. Dabei hat er zuletzt auch einige Vorschläge umsetzen können, um den Absatz des Bierfestes in Tederesco zu erhöhen - und damit auch die steuerlichen Abgaben des Landgutes.
Dennoch findet er die Zeit in regelmäßigen Abständen das Anwesen der Familie seiner Mutter aufzusuchen, um sich im Gespräch mit den Bewohnern und dem Studium der Familiengruft und dessen Totenbuch über seine Ahnen mütterlicherseits zu informieren. Schließlich hat er auch Boden- und Gesteinsanalysen an dem alten Wehrturm im Osten des Dorfes vorgenommen, ohne indes etwaige Erkenntnisse bisher mit jemandem geteilt zu haben.


Aussprüche

"Nein, Euer Gnaden. Freilich ist der Wein nicht angebunden worden. Seht, der Chronist hat sich verschrieben. Es muss heißen 'sublimo vinum' - Ich veredele den Wein! Manchmal muss man sich eben in die Niederungen der menschlichen Orthographieinkompetenz begeben, wenn man ein kompliziert erscheinendes Rätsel lösen will - Asteratus Menaris zu einem pikierten Geweihten der Hesinde.

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