Ascanio von Calven-Imirandi

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Ascanio von Calven-Imirandi am Schreibpult
In jungen Jahren und zu später Stunde
Ascanio von Calven-Imirandi

Familie: Haus Calven-Imirandi
Titel/Ämter: keine (Nobile)
Geboren: *982 BF
Statur: mittelgroß, vom Wohlleben gezeichnet (deutlicher Bauchansatz)
Haar-/Augenfarbe: dunkelbraun/braun
Kurzcharakteristik: gönnerhaft; jovial, aber nicht dumm; guter Schriftsteller und begeisterter Fischzüchter
Eltern: Noris von Calven-Imirandi und Festina di Gondolfini
Geschwister: Sigman von Calven-Imirandi (*975 BF), Niam von Calven-Imirandi (*978 BF), Odarin von Calven-Imirandi (*980 BF)
Bedeutende Verwandte und Schwager: siehe Details des Hauses Calven-Imirandi
Travienstand: verehelicht mit ...
Besonderheiten: Ascanio betätigt sich bisweilen auch als Erzieher und Lehrmeister


Leben

In seinen jungen Jahren war Ascanio in ganz Ruthor als Frauenheld und Zecher bekannt. Das sittenstrenge Oberhaupt seines Hauses empfahl ihm daraufhin, die Heimat zu verlassen, was er zunächst zu ausgedehnten Reisen durch das Liebliche Feld, nach Almada und auf die Zyklopeninseln nutzte.
Schließlich, im Jahre 1007 BF, siedelte er sich in Shenilo an. Hier erwarb er Anteile an den Weingütern der Familie Brahl, heiratete und zeugte drei Söhne.

Eine von Ascanios größten Leidenschaften stellen seine beiden Fischteiche vor der Stadt dar, in denen mannigfaltige (und nebenbei schmackhafte) Fischarten von ihm gezüchtet werden.

Weniger Freude bereitet im allerdings die Tatsache, das seine drei geliebten Söhne mittlerweile mit ihrem Haus in einem gewissen Spannungsverhältnis stehen und eigene Wege fernab im Reich gehen - zu sehr weiß er um die Einsamkeit des Weltenbummlers.

Werk

Der schriftstellerische Autodidakt Ascanio verfasst in der vielen Freizeit, die ihm seine gesicherte Stellung bietet, Dramen, Prosawerke und Gedichte, wovon besonders die Theaterstücke innerhalb Shenilos durchaus beliebt und geläufig sind (z. B.: "Die Baronessa von Marudret", "Salman", "Die lustigen Weiber von Vinsalt"). Ascanio ist auf dem Gebiet der Literatur und der Geschichtsschreibung erstaunlich gebildet und belesen, die Tierkunde beschränkt sich bei ihm allerdings auf Ruthorer Zierkarpfen.

Zur Zeit lenkt Ascanio sich von der Angst um seine Kinder zusammen mit seinem Bekannten Tankred Menaris durch das Schreiben der monumentalen Sheniloer Annalen ab. Außerdem verfasst er von Zeit zu Zeit Beiträge im Sheniloer Hesindeblatt.

Sein jüngstes abgeschlossenes Werk hingegen ist der Dialog "Usim sive de gustibus" (gar.: "Usim - oder von den Geschmäckern"). Der Horas-Kaiser, der für seine Gastmähler berühmt war, diskutiert hierin mit seinem Majordomus über die Kunst des Genusses, ein Gebiet, auf dem Ascanio als Kenner zu gelten hat. Ein namentlich nicht bekannter Hesindianer kommentierte das Buch mit dem bosparanischen Sprichwort: "De gustibus non est disputandum." ("Über Geschmäcker darf man nicht streiten/diskutieren.")

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