Alrigio Pomona
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| Alrigio Pomona |
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Familie: Großbauern aus der Signorie Trarion |
Alrigio Pomona führte als einer der vielen Flüchtlinge, die während des Ruthor-Konfliktes ihr Heil weiter im Süden suchten, einen Treck von einigen Dutzend Personen. Auf dem Weg nach Shenilo konnte er durch seine umsichtige Führung so manche Gefahr (seien es Söldner oder Wölfe) von der Gruppe abwenden. Mit seinen bescheidenen Barmitteln und einem nie versiegenden Glauben an die gütige Göttin Tsa begann er schließlich, sich hier eine neue Existenz aufzubauen und, wo immer es ging, seinen Schicksalsgenossen zu helfen.
Auch wegen seiner meist überlegen ruhigen und freundlichen Art stieg er in der Folge zu einer Art Dorfvorsteher des Sheniloer Stadtteils "Nuovo Ruthor" auf. Hier hatten sich, wie schon der Name sagt, viele seiner Landsleute niedergelassen. Bei Streitigkeiten in der Nachbarschaft, Eheschließungen und allgemein von in Not geratenen wird sein Häuschen an der Piazza Yalsicor aufgesucht, um Alrigio um Rat zu fragen.
Die Obrigkeit der Stadt, soweit sie von diesen Umständen Notiz genommen hat, ist höchst unzufrieden mit dieser Art von Selbstständigkeit - es ist jedoch klar, dass bei einer Beseitigung Pomonas ein Volksaufstand losbräche. Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit, bis ihn seine seltenen Reden, in denen er sich durchaus abfällig über Adel und Kaufherrenschaft äußert, in ernste Gefahr bringen. Unauffällige Kontakte zu Alrigio pflegen allenfalls die ebenfalls aus Ruthor stammenden Adelshäuser Gabellano und Calven-Imirandi und die Patrizierfamilie di Asuriol.

