Ackerbau (Ars Horatice vivendi)
Aus Liebliches-Feld.net
| Dieser Artikel entspricht nicht einer allgemeinverbindlichen Sicht auf die Spielwelt im Sinne positiver Setzungen. Zur Klassifikation dieses Artikels mit Blick auf seine etwaige Aventurizität vgl. vielmehr "Ars Horatice vivendi". |
Die Feld- und Waldwirtschaft des Lieblichen Feldes ...
Inhaltsverzeichnis |
Getreide
Das Liebliche Feld ist die zweitgrößte Kornkammer Aventuriens und verdankt dies dem "Ährenkönig" Weizen. Angebaut wird er vor allem nördlich der Tovalla und besonders in der weiten Tallandschaft Yaquiriens. Verarbeitet zu hellem Brot, haltbarem Zwieback oder einfachem Bier stellt er die Grundlage der Ernährung in der Region dar. Die Hirse ist das auf den Zyklopeninseln und im Wilden Süden verbreitetste Getreide. Die Zyklopäer machen daraus Hirsebrot, während man es in der Drôler Mark vor allem als Brei isst.
Eine weitere Besonderheit des Wilden Südens ist der am Loch Harodrôl angebaute Mais, der anderenorts eine teure Schmuckspeise darstellt. Auch Reis findet sich vereinzelt in den Sumpfgebieten des südlichen Horasreiches, so etwa im Sudersteinschen. Gerste findet sich dagegen nur im Norden, bei den Zwergen des Phecanowalds und bisweilen im Umfeld von Brauereien, da sich aus ihr ein gutes Bier machen lässt. Hafer wird als Pferdefutter in der Nähe von Gestüten angebaut und Dinkel als genügsames Getreide allenfalls auf den höchsten Almen.
Wein
Die Weinrebe und der ihr entstammende Traubensaft werden im gesamten Horasreich außer den Sumpfgebieten der Drôler Mark angebaut bzw. verarbeitet. Und doch werden zwischen den einzelnen Anbaugebieten und Verarbeitungsformen größere Unterschiede gemacht als bei jeder anderen Nutzpflanze. An Weißweinen kennt man (in aufsteigender Qualitätsfolge) Hylailer Seemost und geharzten Bitterwein von den Zyklopeninseln Hylailos und Pailos, die süffige Yaquirblume, den edel-herben Yaquirtaler Sandwein aus dem Yaquirbruch sowie trockenen Sikramer Weißwein und schäumenden Bosparanjer aus dem Sikramtal.
Bekannte Rotweine sind das herbe Goldfelser Morgenrot, das legendär süße Arivorer Blut und der wiederum trockene Sikramer Rotwein. Aus dessen Trauben wird in Arivor Sturmhauch gekeltert, der einzige tiefrote Bosparanjer. Die edelste Verarbeitung als exquisiter Rosé zeigt Rahjas Göttergabe aus dem Vorland der Goldfelsen, der in der Rahja-Kirche als heiliger Tharf ausgeschenkt wird. Eine weitere Besonderheit des oberen Sikramtals ist der Mischwein Cassianti.
Beispielhafte Orte mit Weinbau:
Siehe auch: Weinbau und Winzerei
Weitere Feldfrüchte
Die unterschiedlichsten Gemüsearten stehen in ihrer Bedeutung hinter dem Getreide deutlich zurück. Beliebt ist im Lieblichen Feld etwa der Kürbisanbau, dessen große Früchte nicht nur gegessen werden, sondern auch Kürbiskernöl liefern. Obsthaine gehören zum Bild der meisten Dörfer ebenso wie die umgebenden Kornfelder. Für seine Äpfel und Kirschen geradezu bekannt ist das Ruthorsche Land. Pflaumen finden sich eher nördlich des Yaquir, Aprikosen im Kernland und auf den Zyklopeninseln. Im Süden (ab der Coverna) werden verschiedene Perainäpfel wie Arangen und Limonen geerntet. Die Früchte des Feigenbaums erfreuen sich auf den Zyklopeninseln und im trockeneren Chababien einiger Beliebtheit.
Öl- oder Olivenbäume sind aufgrund der langen Zeit, bis sie das erste Mal tragen, argwöhnisch bewachte "Schätze", die sich im gesamten Horasreich, vor allem aber von der Gerondrata bis in den Wilden Süden und auch auf den Zyklopeninseln finden. Die Bedeutung des Olivenöls für die Ernährung wird hier nur noch von der des jeweiligen Hauptgetreides übertroffen. Ebenfalls der Ölgewinnung dient der vereinzelt im Clamethschen angebaute Raps.
Flachsfelder finden sich überall, vor allem auf dem Festland, stellen sie doch die Grundlage der Leintuchweberei dar. Auch das feinere Belhanker Linnen und die teure Drôler Spitze werden daraus gefertigt. Der Anbau von Baumwolle ist dagegen noch die Ausnahme und findet sich eher im östlichen Aventurien. Hanf ist eine wichtiger und verbreiteter Rohstoff für Ölsieder und Seilereien.
Pfeifenkraut oder Tabak wird auf großen Plantagen in der Coverna oder der Drôler Mark kultiviert und als milder Methumis-Tabak weithin ausgeführt.
Zuckerrohr wird auf Plantagen in der Drôler Mark geplanzt.
Sonstiges
Quellen
- Das Reich des Horas (FHI), Seite 14-16, 18, 53, 94
- Zoo-Botanica Aventurica, Seite 198-199, 218-220

